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Ärzteschaft

Honorarumsätze 2018 leicht gestiegen

Freitag, 4. Dezember 2020

/stockWERK, stock.adobe.com

Berlin – Die Honorarumsätze der Vertragsärzte und -psychotherapeuten sind in der zweiten Jahreshälfte 2018 im Bundesdurchschnitt leicht gestiegen. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Honorarberichten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor. Demnach stiegen die Honorarumsätze im Ver­gleich zum Vorjahr im dritten Quartal um 0,2 Prozent, im vierten Quartal um 1,4 Prozent.

Allerdings verzeichneten die meisten Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) einen leichten Rückgang des Honorarumsatzes je Arzt. Zu den KVen mit den größten Rückgängen gehören die KV Bremen (-3,8 Prozent), die KV Brandenburg (-2,4 Prozent) und die KV Hessen (-1,9 Prozent).

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Dagegen zeigen die Auswertungen für KV Bayerns (+4,3 Prozent), die KV Sachsen (+1,0 Prozent), die KV Niedersachsen (+0,5 Prozent) und die KV Rheinland-Pfalz (+0,5 Prozent) einen überdurchschnittlichen Zuwachs des Honorarumsatzes je Arzt.

Die Behandlungsfallzahl je Arzt ist auf Bundesebene im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,6 Prozent gesunken, da bei einer Zunahme der Anzahl der Ärzte um 1,7 Prozent gleichzeitig die Anzahl der Be­hand­lungsfälle um 0,9 Prozent gesunken ist. Der Honorarumsatz je Behandlungsfall stieg um 2,8 Pro­zent.

Im letzten Quartal zeigt sich laut KBV sich ein ähnliches Bild: Der Honorarumsatz je Behandlungsfall stieg um 2,3 Prozent. Zu den KVen mit einem überdurchschnittlichen Zuwachs des Honorarumsatzes je Arzt gehörten im 4. Quartal wieder die KV Bayerns und (+6,0 Prozent) und die KV Sachsen (+4,6 Prozent) sowie die KV Hamburg (+1,7 Prozent). Zu den KVen mit den größten Rückgängen gehörten die KV Rheinland-Pfalz (-3,4 Prozent) und die KV Bremen (-1,6 Prozent).

Darüber hinaus sank auf Bundesebene die Behandlungsfallzahl je Arzt im Vergleich zum Vorjahres­quar­tal um 0,9 Prozent. Grund dafür ist die Zunahme der Anzahl der Ärzte um 1,7 Prozent bei gleichzei­tigem Anstieg der Behandlungsfälle um nur 0,8 Prozent. Pro Behandlungsfall vergrößerte sich der Honorar­umsatz um 2,3 Prozent.

Mit dem Honorarbericht für das vierte Quartal hat die KBV zudem die Entwicklung für das gesamte Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr ausgewertet. Insgesamt stieg der Honorarumsatz je Arzt im Vergleich zu 2017 um 1,2 Prozent. Je Behandlungsfall ergab das eine Steigerung des Honorarumsatzes um 2,2 Pro­zent. Bei den Hausärzten erhöhte sich der Honorarumsatz je Arzt um 2,6 Prozent, bei den Fachärzten um 0,4 Prozent. © hil/sb/aerzteblatt.de

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