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Ausland

Moderna rechnet mit 100 Millionen Impfdosen im ersten Quartal 2021

Freitag, 4. Dezember 2020

/picture alliance, ROBIN UTRECHT

Washington – Das US-Pharmaunternehmen Moderna will im ersten Quartal des kommenden Jahres 100 bis 125 Millionen Dosen seines Coronaimpfstoffs produzieren. Der Großteil davon ist für die USA be­stimmt, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

Zwischen 85 und 100 Millionen Impfdosen sind demnach für US-Bürger vorgesehen. Bereits bis zum En­de dieses Jahres will Moderna nach eigenen Angaben 20 Millionen Dosen seines Coronaimpfstoffs her­stellen.

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Das Pharmaunternehmen hatte am vergangenen Montag die Notfallzulassung seines Impfstoffkandida­ten in den USA und Europa beantragt. Die EU-Kommission hat mit Moderna vereinbart, dass bei einer Zulassung zunächst 80 Millionen Impfstoffdosen geliefert werden und weitere 80 Millionen, „wenn die Notwendigkeit besteht“.

Auch der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer haben bereits eine Notfall­zulassung ihres Coronaimpfstoffs in den USA beantragt.

Klinische Studien bescheinigen dem Moderna-Impfstoff eine Wirksamkeit von mehr als 94 Prozent. Laut neuen Untersuchungen des US-Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID) bietet er eine mindestens dreimonatige Immunität.

Unterdessen berichtet der Spiegel, das Unternehmen plane eine Impfstoffstudie mit 3.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren. Das gehe aus einem Eintrag im Studienregister Clinicaltri­als.gov hervor. Bisher wurde der Impfstoff nur an Erwachsenen gestestet.

Mit der neuen Studie soll die Sicherheit, die körperlichen Reaktionen und die Effektivität des mRNA-Impfstoffs bei Kindern- und Jugendlichen untersucht werden. Dabei soll nur ein Teil der Probanden tat­sächlich geimpft werden. Der Rest bekommt ein Placebo gespritzt, in diesem Fall eine Salzwasserlösung.

Noch hat Moderna dem Studienregister zufolge nicht damit begonnen, Kinder und Jugendliche für die Studie zu rekrutieren. Es sei noch nicht sicher, wann die Studienzentren damit anfangen würden, be­stä­tigte eine Unternehmenssprecherin der New York Times. © afp/may/aerzteblatt.de

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