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Interdisziplinäres Demenzzentrum am Uniklinikum Dresden entstanden

Dienstag, 8. Dezember 2020

/Alexander Raths, stock.adobe.com

Dresden – Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden bündelt in einem neuen Universitäts-Demenzzentrum die Expertisen der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie. In der neu etablierten interdisziplinären Ambulanz geht es unter anderem um eine frühzeitige Diagnos­tik von Demenzerkrankungen und eine entsprechend angepasste Versorgung.

„Mit der Bündelung der neuropsychiatrischen Expertise im Universitäts Demenz Centrum schreibt das Universitätsklinikum die Erfolgsgeschichte seiner Zentrumsstrukturen fort“, sagte Michael Albrecht.

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Der medizinische Vorstand des Dresdner Uniklinikums hat vor mehr als 15 Jahren damit begonnen, Zentrumsstrukturen am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus zu etablieren. Inzwischen gibt es an der Hochschulmedizin Dresden 27 Zentren. 15 davon sind auf spezifische Krankheitsbilder zugeschnitten. Das Spektrum reicht von Allergien bis zu seltenen Erkrankungen.

Mit dem neuen Universitäts-Demenzzentrum werden Patienten mit Demenzerkrankungen und leichten kognitiven Störungen von einem interdisziplinären Team unter der Leitung der beiden Zentrumsdirekto­ren Markus Donix (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie) sowie Moritz Brandt (Klinik für Neurologie) versorgt.

„Die Ursachen für Gedächtnisstörungen und andere kognitive Defizite sind vielfältig. Physiologische Alterungsprozesse von frühen kognitiven Störungen abzugrenzen, sowie die die Erkrankung auslösenden Ursachen zuzuordnen, stellt eine Herausforderung für die ärztliche Diagnostik dar“, erläuterte Donix.

„Die frühe Klärung der Ursachen ist eine wichtige Voraussetzung für eine rasche und gezielte Therapie der kognitiven Defizite und Begleitsymptome“, so Brandt. © hil/aerzteblatt.de

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