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Politik

Berliner Senat plant mit weniger Impfdosen als zunächst gedacht

Dienstag, 8. Dezember 2020

Muster-Impfkabinen im zukünftigen Impfzentrum in der Arena Berlin in Treptow/ picture alliance, Bernd von Jutrczenka

Berlin – Nach Zulassung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 stehen für Berlin voraus­sichtlich weniger Impfdosen zur Verfügung als bisher gedacht. Im ersten Quartal 2021 kann die Haupt­stadt nach aktuellen Prognosen mit 720.000 Impfdosen rechnen, wie es heute nach der Senatssitzung hieß.

Die ersten 310.000 Dosen kommen demnach von den Herstellern Biontech/Pfizer und Moderna. Vor Kur­zem war der Senat noch davon ausgegangen, dass in einer ersten Charge bis zu 900.000 Impfdosen ge­liefert werden – pro Person werden zwei Dosen benötigt.

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In einer ersten Impfwelle sei somit nur ein Teil der Menschen zu erreichen, die als erste geimpft werden sollen, sagte Bürgermeisterin Ramona Pop (Grüne). Die neue Zahl schnell verfügbarer Impfdosen hänge mit der bundesweiten Beschaffung und der Tatsache zusammen, dass die EU die ersten Impfstoffe wohl erst Ende Dezember zulasse. Planungen für einen Impfstart Mitte Dezember seien nicht mehr aufrecht­zuerhalten.

Zum Start der Coronaimpfungen sollen bundesweit Ältere über 80, Pflegeheimbewohner und bestim­m­tes Personal mit hohem Infektionsrisiko voraussichtlich zuerst zum Zuge kommen können. Das geht aus einem Entwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO) hervor. In Berlin leben nach früheren Angaben der Gesundheitsverwaltung 390.000 über 75-Jährige. In Krankenhäusern und Pflege arbeiten rund 100.000 Beschäftigte.

Der Aufbau der sechs in Berlin geplanten Impfzentren sei im Zeitplan, ergänzte Pop. „Das Einladungs­management steht.“ Schon länger arbeitet der Senat daran, die Zentren ab 15. Dezember am Netz zu haben. Dort sollen die Impfkandidaten der ersten Welle ihre Piekser bekommen, soweit sie das wollen. © dpa/aerzteblatt.de

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