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Politik

Cyberangriff auf Europäische Arzneimittelagentur

Mittwoch, 9. Dezember 2020

/dpa

Amsterdam – Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ist Ziel einer Cyberattacke geworden. Das bestä­tigte heute ein Sprecher der Behörde in Amsterdam.

Die EMA stehe in Kontakt mit den Strafverfolgungs­be­hörden und anderen relevanten Stellen und habe unverzüglich eine umfassende Untersuchung eingeleitet.

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Weitere Einzelheiten wollte der Sprecher mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen zu­nächst nicht mitteilen.

„Solange die Untersuchung läuft, kann die EMA keine weiteren Einzelheiten nennen. Weitere Informatio­nen werden zu gegebener Zeit zur Verfügung gestellt“, teilte die EMA mit.

Die EMA prüft zurzeit die Zulassungsanträge von Pharmaunternehmen für Impfstoffe auf SARS-CoV-2 für den europäischen Markt. © dpa/may/aerzteblatt.de

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Andre B.
am Donnerstag, 10. Dezember 2020, 09:29

Zusätzliche Informationen

In einer gemeinsamen Erklärung von Pfizer und BioNTech gaben die Unternehmen bekannt, dass einige Dokumente im Zusammenhang mit ihren COVID-19-Einreichungen während des Cyberangriffs auf die EMA von den Angreifern eingesehen wurden.

"Heute wurden wir von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) darüber informiert, dass die Agentur einem Cyberattack ausgesetzt war und dass auf einige Dokumente im Zusammenhang mit dem Zulassungsantrag für den COVID-19-Impfstoffkandidaten BNT162b2 von Pfizer und BioNTech, der auf einem Server der EMA gespeichert ist, unrechtmäßig zugegriffen wurde", hieß es in der gemeinsamen Erklärung von Pfizer und BioNTech."

>>> https://www.bleepingcomputer.com/news/security/pfizer-covid-19-vaccine-documents-accessed-in-ema-cyberattack/
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