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Ärzteschaft

Vertragsärzte rechnen mit genügend Fachpersonal für Impfzentren

Montag, 14. Dezember 2020

Impfzentrum Essen in den Hallen der Messe Essen/ picture alliance, Rupert Oberhäuser

Düsseldorf/Dortmund – Die Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein (KVNO) und Westfalen-Lippe (KVWL) sind zuversichtlich, dass sie für die Impfzentren genügend Ärzte und medizinisches Fachpersonal zur Verfügung stellen können.

Ein entsprechender Aufruf Ende November, sich freiwillig zu melden, habe großen Zuspruch gefunden, sagte KVWL-Sprecherin Vanessa Pudlo. Bislang gebe es in Westfalen-Lippe 8.000 Registrierungen von Ärzten und medizinischem Fachpersonal. „Das ist schon sehr gut. Wir hoffen aber, dass es noch mehr werden.“ Mehr als die Hälfte davon seien Ärzte.

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Die Anzahl der in den Zentren konkret benötigten personellen Kräfte werde vor allem von der Verfügbar­keit des Impfstoffes abhängen, betonte KVNO-Sprecher Christoph Schneider. „Hierzu sind jedoch derzeit noch keine seriösen Prognosen möglich.“ Die KVNO nannte keine Anzahl der bislang registrierten Helfer.

Bei den geplanten Massenimpfungen kümmern sich die Städte und Kreise um Organisation und Logistik der Impfzentren, die Kassenärztlichen Vereinigungen um das medizinische Personal, die Terminvergabe und die Durchführung der Impfungen mit Hilfe mobiler Teams und in den Zentren.

Die Terminvermittlung für die Impfung in den 53 Impfzentren in NRW soll zunächst vor allem telefonisch erfolgen, und zwar über die kostenfreie Telefonnummer 116117. Dafür werde ein eigenes Call Center ein­gerichtet, sagte Holger Schiffner von der KVNO, der dort die „Arbeitsgruppe Impfzentren“ leitet.

Am Telefon könne man die beiden Impftermine vereinbaren. Die entsprechenden Unterlagen würden dann postalisch zugeschickt. Zum Impftermin müssen sie dann ausgefüllt mitgebracht werden, sagte Schiffner vorgestern am Rande eines Testlaufs des Impfzentrums Essen. Laut Pudlo ist angedacht, dass zu einem späteren Zeitpunkt auch Terminvergaben über eine App und über das Internet möglich sein sollen.

Schiffner wies darauf hin, dass die Anzahl der zu vergebenden Termine von der zur Verfügung stehenden Impfstoffmenge abhänge. Es wird demnach nicht möglich sein, Termine zu vereinbaren, solange man nicht der entsprechenden Gruppe angehört, die in der jeweiligen Impfphase vorrangig geimpft werden soll. © dpa/aerzteblatt.de

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