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Conterganstiftung fördert Aufbau multidisziplinärer Kompetenzzentren

Montag, 14. Dezember 2020

/dpa

Berlin – Um die medizinischen Beratungs- und Behandlungsangebote für thalidomid­ge­schädigte Men­schen zu verbessern und zu erweitern, will die Conterganstiftung für behinderte Menschen im kommen­den Jahr zehn medizinische Einrichtungen mit insgesamt drei Millionen Euro fördern. Interessierte Einrichtungen können bis zum 15. Februar 2021 ihr Interesse an einer Förderung bekunden.

Bereits jetzt hat die Conterganstiftung mit der Ausschreibung der Förderung der multidisziplinären me­di­zinischen Kompetenzzentren begonnen. Damit wird der Auftrag des Gesetzgebers umgesetzt, diese Kom­petenzzentren entsprechend der regionalen Verteilung der Betroffenen im Bundesgebiet aufzubau­en. Der entsprechenden Gesetzesänderung hatte der Bundesrat im Juli dieses Jahres zugestimmt.

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Seit Anfang der 1970er-Jahre erhalten Contergangeschädigte über die Conterganstiftung un­ter ande­rem eine monatliche Rente, die der Bund und die Firma Grünenthal zahlen. Derzeit gibt es etwa 2.600 noch lebende Leistungsempfänger.

Das 1957 von Grünenthal auf den Markt gebrachte Schlafmittel Contergan wurde damals von vielen Schwangeren genommen. Weltweit kamen ungefähr 10.000 Kinder mit schweren Missbildungen an Armen und Beinen auf die Welt. © ER/aerzteblatt.de

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