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Politik

Bundesregierung startet Förderung der Produktion von Coronaschnelltests

Mittwoch, 16. Dezember 2020

/picture alliance, Ole Spata

Berlin – Die Bundesregierung fördert ab sofort die Produktion von Coronaschnelltests in Deutschland. Die entsprechende Förderrichtlinie trat heute in Kraft, wie das Bundeswirtschaftsministerium und das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium mitteilten. Demnach stehen 200 Millionen Euro zu Verfügung.

Gefördert werden laut den Ministerien Unternehmen, die seit dem 11. November 2020 in neue Produk­tionsanlagen oder in die Erweiterung bestehender Produktionsanlagen für die Antigentests in Deutsch­land investieren oder investiert haben. Die Firmen erhalten demnach einen nicht rückzahlbaren Zu­schuss von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionsausgaben.

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Werden mindestens 70 Prozent der zur Produktion notwendigen Vorprodukte, Anlagenteile und Kompo­nenten aus Deutschland oder der EU bezogen, ist ein „Bonus von zehn Prozentpunkten“ möglich. Pro Antragsteller fließen maximal 30 Millionen Euro. Die Zuschüsse müssen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

„Die Pandemie hat gezeigt, dass wir uns gerade bei sensiblen Produkten in Deutschland und Europa un­abhängiger von Importen machen müssen. Das gilt auch für Testausstattungen“, erläuterte Bundeswirt­schaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Förderung.

Auch Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) betonte, bei Schnelltests „muss sich das deutsche Gesundheitswesen auf den heimischen Markt verlassen können“. Durch den weiteren Aufbau der Pro­duk­tion im Inland werde die Qualität der Tests gesichert. „Und wir werden unabhängiger von asiatischen Zulieferern.“

Die Antigentests liefern ein Ergebnis bereits nach etwa 15 Minuten. Sie müssen zudem nicht im Labor ausgewertet werden. © afp/aerzteblatt.de

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