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Politik

Gedenkveranstaltung für Coronaopfer angedacht

Freitag, 18. Dezember 2020

/picture alliance, Christoph Soeder

Berlin – Die Pläne für eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Tausenden Opfer der Coronapandemie in Deutschland sollen zu Beginn des neuen Jahres konkretere Gestalt annehmen. Derzeit liefen interne Überlegungen über die genaue Ausgestaltung einer solchen Trauer- und Gedenkfeierlichkeit, sagte eine Sprecherin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Erste konkretisierende Gespräche seien für Anfang Januar geplant. „Es ist dem Bundespräsidenten sehr wichtig, einen Weg zu finden, damit sich die Trauer artikulieren kann“, betonte die Sprecherin.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte Anfang September erstmals eine offizielle Gedenkstunde ins Gespräch gebracht, um die Hinterbliebenen in ihrer Trauer nicht alleinzulassen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, schlug Ende November die Einführung eines bundesweiten Coronagedenktages vor. Zum Anordnen eines Staatsakts auf Bundesebene, der verschiedene Formen haben kann, wäre allein der Bundespräsident befugt. Er stimmt sich dabei mit den anderen Verfassungsorganen ab.

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Unterstützung kommt von der Bundesregierung. „Auch der Bundesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, ein Zeichen zu setzen, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind und das Leid der Betroffenen gewürdigt wird“, sagte ein Regierungssprecher den Zeitungen der Funke Mediengruppe heute. Angedacht worden sei bisher etwa eine zentrale Gedenkveranstaltung. Wegen der Pandemielage habe man aber noch nicht mit einer konkreten Planung begonnen. © kna/dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #745246
Andre B.
am Montag, 21. Dezember 2020, 15:35

@dr schaetzler - Ich stimme Ihnen zu .....

.... und wer lesen kann, der ist tatsächlich meistens im Vorteil und deshalb WO genau steht in meinem Beitrag etwas über Influenza-Tote?

Es spielt eigentlich auch gar keine Rolle woran diese 25,000 Menschen in 2 Monaten (mit Spitzenwerten von 8000 pro Woche) gestorben sind oder die 21,300 (14/15) bzw. 25,000 (96/97), denn fakt ist, das sich zu dem Zeitpunkt keiner dafür interessiert hat oder gar Ideen geäußert wurden, hier auch nur annährend vergleichbare Maßnahmen zur Eindämmung zu etablieren.

Das es Ihnen nicht auch etwas sagen wir "unausgewogen" vorkommt, das man ausschließlich den Verstorbenen von Sars-Cov-2 mit einen GEDENKTAG eine besondere Aufmerksamkeit zu kommen lassen möchte und aus welchen medizinischen und rationalen Gründen dies gerechtfertigt sein soll, das bleibt wohl eines Ihrer ganz persönlichen Geheimnisse Herr. Dr. Schaetzler. Ach ja, was halten Sie außerdem eigentlich von einem Gedenktag für die über 70,000 Alkoholtoten und über 140,000 Tabaktoten im Jahr?

Und was die nette Nachbarin mit einem Cornagedenktag zu tun hat? Tja ..... da scheint Ihnen doch tatsächlich die Tiefgründigkeit zu fehlen, die Sie anderen versuchen auf anmaßende Art und Weise absprechen zu wollen.

Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest und ebenfalls einen guten Rutsch und viel Gesundheit im neuen Jahr!

Mit freundlichen Grüßen
André B.
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Montag, 21. Dezember 2020, 12:28

@2haeschen und @Andre B.

Ihre Beiträge haben nun wirklich keinen intellektuellen Tiefgang, sondern eher Quergang.

Was hat die nette Nachbarin mit einem CORONA Gedenktag zu tun? Warum zum Teufel würden damit Krebs-Betroffene oder Herz-Kreislauf-Kranke ins Abseits gestellt?

Auch das Influenza-Beispiel geht fehl: In den Wintermonaten auf der nördlichen Hemisphäre besteht immer eine signifikante Übersterblichkeit.

2017/2018 war ein spezifisches Influenza Jahr, wovon viele kein Ahnung haben wollen oder können:

"Influenza: Fehlentscheidung
Dtsch Arztebl 2019; 116(50): A-2362 / B-1940 / C-1879 - Schätzler, Thomas G.
Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/2018 hat nach Schätzungen rund 25 100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet (DÄ 41/2019: „Grippewelle war tödlichste der vergangenen 30 Jahre").
Das Europäische Centre for Disease Prevention and Control hatte gemeinsam mit der WHO 2017 nochmals bei der A(H3N2)-Influenza-Komponente den Wechsel von A/Hong Kong/4801/2014 auf A/Singapore/INFIMH-16–0019/2016 und beim Influenza-B-Subtyp den Wechsel von B/Victoria auf B/Yamagata empfohlen.
Die gemeinsame Fehlentscheidung von G-BA, Robert Koch-Institut (RKI) und STIKO, in der Wintersaison 2017/18 auf den billigeren trivalenten Influenza-Impfstoff zurückzugreifen, hat auf die allgemeine Mortalität durchgeschlagen.
Der teurere, tetravalente Influenza-Impfstoff hätte dagegen die Lücken bei der Influenza-Epidemiebekämpfung geschlossen: Tetravalent bedeutet, A(H3N2)-Komponente A/Singapore/INFIMH-16–0019/
2016 und B/Yamagata waren im tetravalenten Grippeimpfstoff bereits mit eingebaut und hätten unter geringer Kostensteigerung einen optimierten Grippeschutz ermöglicht.
Bereits für die Grippesaison 2013/2014 hatte die WHO einen 4-fach Influenza-Impfstoff neben der 3-fach-Vaccine empfohlen. Dennoch mahnte das RKI nur bessere Impfraten an, um von fehlgeleiteter Impfstofflogistik abzulenken?
„Schwerste Grippewelle seit 2001 – Im letzten Winter gab es mehr Influenza-Erkrankungen als in jeder Grippesaison seit 2001, berichtet das Robert Koch-Institut Ende 2018 und plädiert für einen besseren Impfschutz“. Doch wesentliche Ursache für die geschätzten neun Millionen Influenza-bedingten Arztbesuche 2017/2018 waren und sind die hohen Versagerquoten bei Verabreichung der von der STIKO und dem RKI empfohlenen 3-fach-Influenza-Billigimpfungen der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV).
Dr. med. Thomas G. Schätzler, 44135 Dortmund"

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
Avatar #789658
2haeschen
am Samstag, 19. Dezember 2020, 13:36

Mein Vorschlag wäre, den Totensonntag

dafür auszuwählen.

Wenn meine liebe, alte Nachbarin morgen sterben würde, wäre ich sehr traurig. Ob ich noch trauriger wäre wenn sie mit Corona stirbt, weiß ich nicht. Und ob ich weniger traurig wäre, wenn Herr Steinmeier mit trauert, weiß ich auch nicht.

Eins weiß ich: ... es würde mir fehlen, mit ihr einen Plausch zu machen.

Andre, ich kann mich nur anschließen ...
Avatar #745246
Andre B.
am Samstag, 19. Dezember 2020, 03:34

Die Krönung der Abstrusitäten

„ .... Auch der Bundesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, ein Zeichen zu setzen, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind und das Leid der Betroffenen gewürdigt wird ....“,

Der Bundesregierung scheint auch wirklich um keine völlige Unangebrachtheit verlegen zu sein!?

Was ist mit den Angehörigen der durchschnittlich 634 Menschen die TÄGLICH in Deutschland an Krebs sterben, den 907 Personen die Herz-Kreislauferkrankungen erliegen oder auch den Hinterbliebenen der 25,000 Menschen zusätzlich, die im Winter 2017/2018 und in nur etwa 2 Monaten in Deutschland gestorben sind?
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