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Politik

Spahn rechnet zum Impfstart mit Anlaufproblemen

Montag, 21. Dezember 2020

/picture alliance, dpa Pool, Federico Gambarini

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) stellt die Bürger auf Anlaufschwierigkeiten zu Beginn der Coronaimpfungen ein. „Es wird am Anfang ruckeln, da gibt's auch nichts drumrum zu reden“, sagte er gestern im ARD-„Bericht aus Berlin“. „Wir sind bestmöglich vorbereitet, aber jetzt wird's konkret.“ Beim Hochfahren der Impfzentren werde es auch darauf ankommen, miteinander zu lernen.

Spahn zeigte sich verwundert darüber, dass es Kritik daran gab, dass es zum Start zunächst nur wenig Impfstoff geben wird. „Es ist halt zu Beginn für alle knapp. Aber das war im Übrigen auch immer be­kannt. Das sage ich seit Wochen“, antwortete er auf eine Frage nach der Kritik – etwa aus den Bundes­ländern.

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Er habe das immer „als gemeinsame Anstrengung verstanden“, sagte Spahn und versprach: „Deshalb wollen und werden wir auch jeden Impfstoff, der Deutschland erreicht, der uns geliefert wird, auch schnellst­möglich in die Impfzentren bringen.“

Großbritannien habe in den ersten zwölf Tagen 300.000 Menschen impfen können. „Das werden wir auch in den ersten Tagen erreichen können.“ Der Eindruck, der Rest der Welt habe ganz viel SARS-CoV-2-Impfstoff und Deutschland habe nichts, stimme nicht.

Die Impfungen sollen unter anderem zuerst in Pflegeheimen beginnen. Für die Impfung von Pflegebe­dürftigen, die nicht im Heim leben, seien die Behörden vor Ort zuständig, sagte Spahn. Dort würden für sie Konzepte erarbeitet analog zur auch sonst bestehenden ärztlichen Versorgung dieser Betroffenen.

Spahn kündigte zudem zusätzliche Anstrengungen an, um die Verfügbarkeit von Impfstoff gegen das Coronavirus zu erhöhen. Es gebe gemeinsame Bemühungen mit dem deutschen Hersteller Biontech, „dass es eine zusätzliche Produktionsstätte hier in Deutschland gibt.“ © dpa/afp/aerzteblatt.de

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Avatar #760232
penangexpag
am Dienstag, 22. Dezember 2020, 12:30

Vox Populi

Was sollen eigentlich die Pöbeleien gegen den Ge­sund­heits­mi­nis­ter !
In einem sich seit Monaten immer wieder verändernden Geschehen gibt es gar keinen Königsweg. Jede Entscheidung ist ein gewisses Wagnis in virologischer Sicht. Erst recht aber in politisch-finanzieller.
Vergessen wir nicht : "Hinten hebt die Kuh den Schwanz" - will sagen : die wirkliche Entscheidung z.B. im Hinblick auf die Impfung erfolgt erst in der realen Anwendung über längere Zeit. Ich höre schon - jedenfalls bisher virtuell - das Geschrei, wenn das Ergebnis hinter den Erwartungen zurückbleibt, ganz egal aus welchen Gründen - aber die Regierung schon Mitte 2020 80 Millionen Impfdosen bezahlt hätte. Ganz abgesehen von den Produktionskapazitäten ist eine gewisse Zurückhaltung keineswegs Fahrlässigkeit. Alle Entscheidungen in dieser Krise sind ein gewisses Wagnis. Und um das mal noch etwas mehr zu erhellen : Inzwischen gibt es Berichte, daß ein Medikament gegen das Virus - na sagen wir vorsichtig , diskutiert wird, welches wesentlich einfachere Handhabungen ermöglichen könnte. Es sei dahingestellt, wie realistisch das ist - das mögen Fachleute beurteilen - aber gesetzt den Fall, es könnte realisiert werden. Was geschieht dann mit den bisherigen Impfpräparaten. Bei einer aktuell ohnehin nicht 100%igen Impfbereitschaft der Bevölkerung braucht man nicht lange nach der Antwort zu suchen. Ein verantwortlicher Politiker muß auch solche Möglichkeiten in seine Entscheidungen einbeziehen. Dazu gehört eben ein Maß an Standfestigkeit und Durchsetzungswille und eine Bereitschaft, Kurse ggf. auch zu ändern.
Der Ge­sund­heits­mi­nis­ter hat jedenfalls seine Bereitschaft dazu durchaus erkennen lassen.
Avatar #736177
Robert IV
am Dienstag, 22. Dezember 2020, 08:05

Anlaufschwierigkeiten zu Beginn der Coronaimpfungen

Spahn bereitet sich erst seit Frühjahr 2020 vor, da sind im Winter 2020 die Anlaufschwierigkeiten doch zu erwarten!
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