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Ärzteschaft

Tätigkeit von Ärzten in niedersächsischen Impfzentren geregelt

Montag, 21. Dezember 2020

/picture alliance, Boris Roessler

Hannover – Das Land Niedersachsen hat mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) ei­nen Rah­menvertrag zur Durchführung von COVID-19-Schutzimpfungen in den 50 Impfzentren geschlos­sen.

Die Vergütung der Ärzte erfolgt über das Abrechnungssystem der KVN. Für die ärztliche Tätigkeit im Impfzentrum ist eine Vergütung in Höhe von 37,50 Euro für eine Zeiteinheit von 15 Minuten vorgesehen, umgerechnet auf eine Stunde damit 150 Euro.

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„Mit diesem Rahmenvertrag haben wir eine weitere Hürde genommen. Sobald die ersten Lieferungen eines Impfstoffs in Niedersachsen eintreffen, starten wir mit den Impfungen – zunächst bei den beson­ders gefährdeten Personen und den Beschäftigten im Gesundheitswesen“, sagte die niedersächsische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Carola Reimann.

Auch Haftungsfragen seien zwischen dem Land Niedersachsen und der KVN geklärt. Für mögliche Impf­schäden greife die Staatshaftung. Für die Tätigkeiten im Impfzentrum werde von der KVN eine Gruppen­haftpflichtversicherung abgeschlossen, sodass die Ärzte für ihre Tätigkeit im Impfzentrum haftpflichtver­sichert sind.

Reimann lobte die große Bereitschaft von Ärzten, in den Coronaimpfzentren mitzuarbeiten. Die Gesund­heitsministerin erwartet keine personellen Engpässe für die 50 niedersächsischen Impfzentren. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer Niedersachsen hätten sich bislang fast 2.400 Ärzte gemeldet. „Das ist für uns eine wichtige Unterstützung in den Impfzentren.“

Der Vorstandsvorsitzende der KVN, Mark Barjenbruch, bedankte sich bei den Ärzten, die sich bisher bereit erklärt haben, in einem Impfzentrum tätig zu werden. „Ohne die Bereitschaft von Ärztinnen und Ärzten wird die enorme Aufgabe, die Bevölkerung gegen Corona zu impfen, nicht zu bewältigen sein“, so Barjenbruch.

Die Ärzte sollen kurzfristig von der KVN weitere Informationen über die Tätigkeit in den Impfzentren erhalten. Die Landkreise nähmen dann Kontakt zu den Ärzten auf, um die Dienstpläne abzustimmen. © EB/aerzteblatt.de

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