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Coronaausbruch in mehreren Kliniken im Südwesten

Montag, 21. Dezember 2020

/upixa, stockadobecom

Tettnang – Nach dem Coronaausbruch in einer Klinik in Tettnang (Bodenseekreis) bleibt die dortige Si­tuation angespannt. Nach heutigen Angaben einer Kliniksprecherin gelten 84 Mitarbeiter der Klinik als infiziert. Auch sei das SARS-CoV-2-Virus bei 26 Patienten nachgewiesen worden. Sie befinden sich den Angaben zufolge in Quarantäne.

Insgesamt stehen in der Klinik 130 Betten für Patienten bereit, die momentan aber weitgehend unge­nutzt bleiben. Aktuell gebe es dort noch fünf weitere Patienten, die nicht mit dem Coronavirus infiziert seien. Vor einer Woche war noch die Rede von 53 Frauen und Männern aus der Belegschaft, die positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

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Mittlerweile hat sich diese Zahl auf 84 erhöht. „Die Infektionsketten der Mitarbeitenden werden vom Gesundheitsamt nachverfolgt“, sagte die Sprecherin. Das Krankenhaus hatte schon am 10. Dezember einen Aufnahmestopp erlassen, da das Virus bei 34 Menschen nachgewiesen worden war. Drei infizierte Patienten mussten damals wegen starker Symptome auf die Coronastation in eine Friedrichshafener Klinik gebracht werden.

Schwierig stellt sich auch die Situation im Klinikum in Wangen im Allgäu (Landkreis Ravensburg) dar. Nach Angaben eines Sprechers werden dort aktuell 18 Coronapatienten behandelt. 28 Mitarbeiter, darunter acht Ärzte, seien auch infiziert und befänden sich in Quarantäne.

Seit Tagen werden in der zum Oberschwabenklinik-Verbund gehörenden Klinik Patienten ausschließlich in Notfällen behandelt oder wenn sie an Covid-19 erkrankt sind. Außerdem werden in der Klinik noch Kinder zur Welt gebracht. Um die Ausbreitung zu verhindern, würden ambulant behandelte Patienten per Schnelltest auf das SARS-CoV-2-Virus untersucht.

Mit einem Aufnahmestopp musste jüngst auch die Klinik in Pfullendorf (Kreis Sigmaringen) auf einen SARS-CoV-2-infizierten Patienten reagieren. Wie die SRH-Kliniken als Betreiberin mitteilten, werden Patienten aus der Inneren Medizin daher nicht mehr in Pfullendorf, sondern im SRH Krankenhaus Sigmaringen behandelt. Aktuell gelten drei Mitarbeiter ebenfalls als infiziert. © dpa/aerzteblatt.de

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