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Ärzteschaft

Positivrate bei Corona-PCR-Tests weiter auf Höchststand

Dienstag, 22. Dezember 2020

/picture alliance, Robin Utrecht

Berlin – Die medizinischen Labore in Deutschland haben für die vergangene Woche vom 14. bis 20. De­zember weiterhin Höchstwerte bei der Positivrate der PCR-Tests auf SARS-CoV-2 verzeichnet. Das berich­tet der Verband „Akkreditierten Labore in der Medizin“ (ALM) heute.

174.009 oder 11,8 Prozent der 1.472.985 in den Laboren durchgeführten SARS-CoV-2-PCR-Untersuchun­gen zeigten danach einen positiven Befund. In der Vorwoche hatte die Positivrate 11,7 Prozent betragen.

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„Die Situation in den teilnehmenden Laboren ist unverändert und entspricht bei deutlichen regionalen Unterschieden dem COVID-19-Pandemiegeschehen der jeweiligen Region“, sagte Michael Müller, Erster Vorsitzender des ALM.

Die SARS-CoV-2-PCR-Kapazität an den Feiertagen wird nach einer bundesweiten Umfrage unter den Laboren etwa 60 Prozent der an Wochenarbeitstagen verfügbaren Testkapazität betragen und liegt damit etwas höher als der übliche Bedarf an Sonn- und Feiertagen. Der Verband rät dringend, die geltenden Verhaltensvorschriften einzuhalten.

„Weitestgehend mögliche Reduktion der eigenen Kontakte, Abstand halten, Hygiene beachten, Alltags­maske tragen, Lüften in Innenräumen und die Corona-Warn-App nutzen“, erinnert Jan Kramer, stellver­tretender Vorsitzender im ALM.

Er warnt, die Schnelltests könnten diese Verhaltensregeln keinesfalls ersetzen. Die Tests seien nur eine Momentaufnahme. „Schon am Tag nach so einem Antigenschnelltest kann ein weiterer Befund positiv ausfallen“, so Kramer. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #760232
penangexpag
am Donnerstag, 24. Dezember 2020, 08:30

Dringender Aufruf: Mabued am Dienstag, 22. Dezember 2020, 19:29

Man muß diese Appell nachdrücklich unterstützen. Im Rahmen der Corona-Maßnahmen sind von offizieller Seite unzählige Hinweise gegeben worden - aber ein Hinweis auf die notwendigen und inhaltlich eindeutigen Patienten-Verfügungen fehlt. Da mag es psychologische Hemmschwellen geben - aber die müßten überwunden werden. Vielleicht sollte man in die Appelle zur Impfung ("Überleben") einfach auch die andere Seite ("Ende") mit eben der Ermahnung zur Patientenverfügung einbinden. Die Pandemie sollte zu grundsätzlichen Maßnahmen führen - und dazu sollte auch die Erläuterung solcher Notwendigkeiten in den Abschlußklassen der Schulen gehören
Avatar #106024
Mabued
am Dienstag, 22. Dezember 2020, 19:29

mein-wille

Sehr viele alte Menschen aus Pflegeheimen werden zur Zeit – CoV-positiv - auch einer intensivmedizinischen Behandlung zugeführt. Wollen diese Patienten das eigentlich? Die wenigen vorhandenen Patientenverfügungen sind da für Entscheidungen in der Pandemie unbrauchbar. Wann wird endlich bei Pflegefällen eine Vorabverfügung / Vorausverfügung eingeführt? Dann entfallen sehr viele überfallsmäßig durchgeführten zeitintensive Telefonate mit Bevollmächtigten und Betreuern, die in der Weihnachtszeit fast nie zu erreichen sind. So muss man als hinzugerufener Notarzt eine erwünschte Intensivbehandlung annehmen, zügig Maßnahmen treffen, beatmen, Patienten auf Intensivstationen verbringen … obwohl es vielleicht nicht erwünscht ist und blockiert Intensivkapazitäten, überfordert das Personal und verursacht Frust beim Pflege- und ärztlichen Personal.
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