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Ausland

Indien erteilt zwei Coronaimpfstoffen Notfallzulassung

Montag, 4. Januar 2021

/picture alliance, Debajyoti Chakraborty

Neu Delhi – Die indischen Behörden haben zwei Coronaimpfstoffen eine Notfallzulassung erteilt. Das Vak­zin des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca und der Impfstoff des indischen Unterneh­mens Bharat Biotech seien für den „eingeschränkten Gebrauch“ zugelassen worden, teilte die Arzneimittelauf­sichtsbehörde gestern mit.

Damit könnte in dem Land mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern schon bald der Startschuss für eine der größten Impfkampagnen der Welt fallen. 96.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens wurden bereits für die Impfungen geschult. Der Leiter der Zulassungsbehörde, V.G. Somani, versicherte, die Impfstoffe seien „zu 100 Prozent sicher“.

Nebenwirkungen wie leichtes Fieber, Schmerzen und Allergien seien „bei jedem Impfstoff üblich“. Die Not­fallzulassungen seien „ein entscheidender Wendepunkt“ im Kampf gegen das Virus, schrieb der indische Regierungschef Narendra Modi im Onlinedienst Twitter.

Das Serum Institute of India, der weltgrößte Hersteller von Impfstoffen, produziert nach eigenen Angaben zwischen 50 und 60 Millionen Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca pro Monat. Das Vakzin werde „in den kommenden Wochen einsatzbereit“ sein, schrieb Geschäftsführer Adar Poonawalla auf Twitter.

Indien ist weltweit das am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Mehr als 10,3 Millio­nen Menschen haben sich dort seit Pandemiebeginn infiziert, fast 150.000 Menschen starben an oder mit dem Virus. © afp/aerzteblatt.de

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