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Politik

Spahn lädt Ärzte erneut zum persönlichen Austausch über Coronaimpfung ein

Montag, 4. Januar 2021

/picture alliance, Sven Hoppe

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) plant, den Austausch mit Ärzten in Deutschland über die Coronaschutzimpfung gegen COVID-19 fortsetzen. Das kündigte er in einem Schreiben an Ärzte und Apotheker an, das dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

Demnach will er sich am Samstag (9. Januar, ab 14 Uhr) in einem Livestream gemeinsam mit Lothar Wie­ler, dem Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) und Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) den Fragen der Ärzte rund ums Thema Coronaimpfung stellen.

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„Aufgrund der hohen Bedeutung des Themas sowie der Vielzahl an Fragen, die uns dazu erreichten, möchte ich den fachlichen Austausch nach Beginn der Verimpfung gerne mit Ihnen fortsetzen“, richtet sich der Minister an die Ärzte.

Die Runde mit dem Titel „Ihre Fragen zur Corona-Schutzimpfung“ ist das zweite Treffen, zu dem Spahn eingeladen hat. Bereits am 5. Dezember hatten Cichutek, Wieler und Spahn sich Fragen von Ärzten und In­teressierten gestellt. Spahn war damals mit fast einstündiger Verspätung zu der Talkrunde hinzugesto­ßen.

Bei der ersten Runde hatte Spahn die Ärzte um Unterstützung beim Impfen gegen SARS-CoV-2 gebeten. Erst ver­gangene Woche wie­derholte er seinen Appell an Ärzte, sich gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Er sprach von einer Frage der Vernunft, denn die Impfung sei der Schlüssel raus aus der Pandemie.

Darüber hinaus trügen Ärzte und Pflegekräfte eine doppelte Verantwortung. Wer im Gesund­heits­wesen arbeite, habe für sich und besonders Verwundbare eine besondere Verantwortung, sagte der Minister. Sie hätten darüber hinaus eine Vorbildfunktion.

Ab dem 5. Januar können Fragen und Diskussionsbeiträge auf www.zusammengegencorona.de/live ein­gereicht werden. Diese sollen in die Gespräch aufgenommen werde, schreibt Spahn. „Natürlich können Sie auch während der Veranstaltung live an der Diskussion über die Webseite teilnehmen.“

Bei den anstehenden Impfungen gegen SARS-CoV-2 haben Ärzte eine Schlüsselrolle. Das betonten verschiedene Experten auch bereits bei einem Onlinesymposium des Deutschen Ärzteverlages in Kooperation mit dem Deutschen Ärzteblatt Anfang Dezember. © may/aerzteblatt.de

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Avatar #844064
Doc House
am Dienstag, 5. Januar 2021, 09:38

Meldeverzug ist definitiv kein relevanter Faktor!

Danke für die zahlreichen Antworten.
Also diese extreme Differenz von ca. 20000! mit einem Meldeverzug erklären zu wollen, ist wohl doch etwas zu simpel gedacht.
Der Unterschied war ja auch schon im Sommer ähnlich hoch (ca.41% ICU,Stand 01.08), da war der Meldeverzug aus dem Frühjahr definitiv erledigt!
Und weil die Frage aufkam,
zum Thema passt es, wie schon geschrieben weil es prinzipiell die Evidenz der NOTFALLimpfung weiter in Frage stellen würde, wenn wir tatsächlich über eine ca. 2fache "Übererfassung" sprechen.
Avatar #795594
Corporesanum
am Montag, 4. Januar 2021, 22:43

Leerstand

Bei uns im Krankenhaus wurden massenhaft Patienten entlassen. Keine Neuzugänge zu erwarten. Stationen stehen teils komplett leer. Oder werden wieder Reservierungen vorgenommen für etwaige Corona Patienten?
Da für gibt's zum Glück Ausgleichszahlungen
Für die Angestellten bedeutet das erstmal ÜberstundenAbbau und ab Februar, weil es ja jetzt wieder geht, wieder ein halbes Jahr Kurzarbeit. Mitten in der CoronaKrise. Mitten im harten Lockdown. Das versteh mal einer.
Avatar #105660
Schanzer
am Montag, 4. Januar 2021, 20:31

Thema?

Und was genau hat das jetzt mit der Einladung des Ge­sund­heits­mi­nis­ters zur Diskussion über die Schutzimpfung zu tun?
Avatar #789658
2haeschen
am Montag, 4. Januar 2021, 20:15

@Doc House

Ich kann Ihnen folgendes sagen: es ist mir in unseren Meldungen "vor Ort" im Dezember bereits aufgefallen.

Die offiz. Gründe dafür lauteten in Kurzversion: zeitlicher Versatz bei der Erfassung. T.-scheine werden vom G.-amt g e p r ü f t, außerdem durchlaufen die Meldungen
m e h r e r e Instanzen.

Zwischen dem 1.1. / 3.1. wurden allerdings hier vor Ort so viele C.-Todesfälle "nachgetragen", dass es die Gesamtzahl des Monats Dez. erreicht (!?)

Also mich regte dass zum Nachdenken an. Ich hatte mich heute morgen dann dazu entschieden, trotzdem zur Arbeit zu fahren ...
Avatar #844064
Doc House
am Montag, 4. Januar 2021, 17:04

Ok..

aber ernsthaft, das soll jetzt 60%! aller gemeldeten Fälle erklären?
Warum starren wir dann fast nur auf die ICUs?
Naja, hoffentlich regt es Einige zum Nachdenken an ;-)
Avatar #621415
najtt
am Montag, 4. Januar 2021, 14:49

Weil...

Zum Glück darf man auch zu Hause, unterwegs, im Freien oder eben auf anderen Stationen des Lebens an oder mit CoV-SARS 2 sterben. Das ist dann natürlich auch bedauerlich. All diejenigen, denen die Intensivstation erspart geblieben ist, werden allerdings anschließend auch von KEINER Intensivstation mitgezählt. Und zwar deswegen, weil sie einfach nicht auf Intensivstation waren. Deswegen kann DIVI auch nicht auf 100% kommen. Zum Glück. Grüße.
Avatar #844064
Doc House
am Montag, 4. Januar 2021, 13:51

Warum werden "nur" 40% der bedauerlichen COV2 Todesfälle, von Intensivstationen gemeldet?

Hier ein Vorschlag, worüber dabei gleich noch geredet werden kann:
(Stichwort: Evidenzbasis der Notfallimpfung)

Datenbestand: 02.01.2021
RKI Situationsbericht meldet 33960 bedauerliche Todesfälle (gesamt 2020 bis dahin).
DIVI Intensivregister (verpflichtend! für ALLE Intensivstationen ) meldet 13421.
Das sind "nur" 39,5%!
Das ist im wesentlichen schon das ganze Jahr zu beobachten, im Frühjahr waren es ca. 44%.
Wer hat hier plausible Erklärungsansätze?
An die Tatsache, dass hier die deutsche Gründlichkeit, die echten COVID Zahlen ganz aus Versehen andeutet mag ich nur schwer glauben.
LNS
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