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Neue IQWiG-Versicherten­information zu nicht invasiven Pränataltests

Dienstag, 5. Januar 2021

/thingamajiggs, stock.adobe.com

Köln – Eine zweiteilige Versicherteninformation soll Schwangere bei der Entscheidung unterstützen, ob vorgeburtliche Untersuchungen für sie sinnvoll sein könnten – und wenn ja, welche. Erstellt hat die In­formation das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Der Auftrag dazu kam vom Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA). Dieser hatte im September 2019 ent­schieden, dass die Krankenkassen in begründeten Einzelfällen und nach ärztlicher Beratung einen nicht invasiven Pränataltest (NIPT) übernehmen sollen.

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Dieser Bluttest kommt infrage, wenn werdende Eltern den Verdacht abklären lassen möchten, dass ihr Ungeborenes eine Trisomie 13 (Pätau-Syndrom), eine Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) oder eine Trisomie 21 (Down-Syndrom) hat.

Damit der Test nur in begründeten Fällen zum Einsatz kommt und werdende Eltern seine Grenzen realis­tisch einschätzen können, beauftragte der G-BA das IQWiG mit der Entwicklung der Versicherteninforma­tion, die zukünftig verpflichtend eingesetzt werden soll.

Die IQWiG-Autoren haben ihre zweiteilige Information mit 800 Frauen und 200 Männern zwischen 20 und 45 Jahren getestet. Ergebnis: Sowohl die Kurzinformation als auch eine ausführlichere Broschüre stießen auf sehr hohe Akzeptanz.

Ärzte können die Materialien voraussichtlich künftig bei der Beratung über pränataldiagnostische Unter­suchungen einsetzen. Der Beschluss des G-BA zur Versicherteninformation ist für 2021 geplant.

„Der NIPT darf nicht überschätzt werden“, warnt Klaus Koch, Leiter des IQWiG-Ressorts Gesundheitsinfor­mation. „Damit eine Schwangere ihre Entscheidungen treffen kann, ist es wichtig, gut zu vermitteln, wel­che Fragen der Test beantworten kann und welche nicht“, so Koch. © hil/aerzteblatt.de

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