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Ärzteschaft

„Überwältigendes“ Interesse an Mitarbeit in hessischen Impfzentren

Mittwoch, 6. Januar 2021

/picture alliance, Philipp von Ditfurth

Wiesbaden – Tausende Ärzte und andere medizinische Fachkräfte haben sich bislang auf Aufrufe ge­mel­det, in den hessischen Coronaimpfzentren mit anzupacken. Das Echo sei „überwältigend“, sagte der Prä­sident der Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen, Edgar Pinkowski, gestern laut Mitteilung.

Bis zum 4. Januar hätten sich rund 3.000 Ärzte, 600 medizinische Fachangestellte, 190 Studierende und 220 weitere Helfer gemeldet. Nach Prüfung der Angaben etwa zur Qualifikation konnten demnach bisher insgesamt mehr als 1.800 Personen an die Impfzentren gemeldet werden. Laufend gingen neue Meldun­gen von Interessenten ein, so Pinkowski.

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Bislang ist geplant, dass ab 19. Januar die ersten sechs regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt öffnen. Menschen aus der ersten Priorisierungsgruppe der Corona-Impfverordnung können sich ab dem 12. Januar dort für einen persönlichen Impftermin anmelden. Zu dieser Gruppe zählen Männer und Frauen im Alter von über 80 Jahren.

Nach den Worten von Städtetagspräsident Christian Geselle (SPD) wird zum Start der Impfzentren aus­reichend Personal vorhanden sein. Aber die Impfaktion sei kein Kurzstreckenlauf, sondern ein Marathon, gab der Oberbürgermeister von Kassel zu Bedenken. Von daher werde sicherlich noch weiteres Personal benötigt. Insgesamt sind in Hessen 28 Impfzentren eingerichtet worden. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #745246
Andre B.
am Mittwoch, 6. Januar 2021, 22:46

Ein Gegenvorschlag

Ich würde mich in Sachen Gleichberechtigung meinen Vorkommentatoren natürlich anschließen wollen, aber habe dies bezüglich noch einen Gegenvorschlag zu unterbreiten.

Man könnte den Stundensatz für ALLE auf sagen wir 75 Euro festlegen und die restlichen 75 Euro den Vereinen und gesellschaftlichen Instutionen zur Verfügung stellen, deren Aufgabe in der Bewältigung, der durch die Maßnahmen entstandenen sozialen und gesundheitlichen Folgen liegt. Hier zu nennen wären da z.b. der deutsche Kinderschutzbund, Aktionkinderschutz e.V, Gegen Missbrauch e.V., Dunkelziffer e.V. Hamburg, Der Bundesverband - Frauen gegen Gewalt e.V., Frauen helfen Frauen e.V., Frauen helfen Frauen in Not e.V., Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Deutsche DepressionsLiga e.V. Irrsinnig Menschlich e.V., Angst-Hilfe e.V. , Freunde fürs Leben e.V., Kellerkinder e. V., Mutmachleute e. V., The Ocean In Your Mind e.V. .......

Es gäbe viel zu tun!
Avatar #93495
MTJF
am Mittwoch, 6. Januar 2021, 22:07

Verhältnismäßigkeit?

Ich stimme „Mitdenker“ voll zu.
Wo ist da bitte noch eine Verhältnismäßigkeit wenn ich überlege, was ich als Arzt auf der Intensivstation oder als Notarzt bekomme ?!?
Und nein, ich bin kein Querdenker...
Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 6. Januar 2021, 21:01

Kein Wunder...

...denn ich habe gelesen, dass in den Impfzentren 150.- pro Stunde (wohl für die Ärzte) bezahlt werden. Ein befreundeter Arzt rechnet mir vor, dass es ungefähr bei ca. 55.- pro Stunde in seiner Praxis liegt. Aha.
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