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Ausland

US-Krankenhaus stellt Mitarbeitern Geld für Coronaimpfung in Aussicht

Mittwoch, 6. Januar 2021

Houston – Ein Krankenhaus in der US-Großstadt Houston hat seinen Mitarbeitern Medienberichten zufolge Geld für eine Impfung mit einem Coronavakzin in Aussicht gestellt. Die TV-Sender CBS sowie ein Ableger von ABC berichteten gestern von einem internen Brief des Chefs vom Houston Methodist Hospital, Marc Bloom.

In diesem habe er seinen Mitarbeitern eine Prämie von 500 Dollar angekündigt. Diese sei aber unter an­derem an die Bedingung einer verabreichten COVID-19-Impfung geknüpft, wobei Bloom den Berichten zufolge von einer „Erfüllung unserer Verpflichtung als Beschäftigte im Gesundheitswesen“ sprach.

Ein größerer Teil der US-Gesellschaft steht Impfungen zur Eindämmung von COVID-19 einer Studie des Forschungszentrums PEW aus dem November zufolge skeptisch gegenüber. Demnach wollten sich 39 Prozent der Amerikaner „wahrscheinlich“ oder „sicherlich“ nicht impfen lassen. Gegenüber der gleichen Erhebung zwei Monate zuvor hatten sich die Zahlen allerdings verbessert.

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Die Coronapandemie hat die USA besonders hart getroffen, bislang starben nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore mehr als 350.000 Menschen in dem Land. © dpa/aerzteblatt.de

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