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Politik

68 Millionen Euro für ländliche Krankenhäuser

Donnerstag, 7. Januar 2021

/picture alliance, Sascha Steinach

Berlin – Um eine flächendeckende medizinische Grundversorgung in Deutschland zu sichern, unterstüt­zt die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) in diesem Jahr 140 ländliche Krankenhäuser mit insgesamt 68 Millionen Euro zusätzlicher Förderung. Das Geld gehe direkt an Kliniken, die für die flächendeckende Grundversor­gung oder die Geburtshilfe notwendig seien, teilte der GKV-Spitzenverband heute mit.

Die Krankenhäuser erhalten eine pauschale Förderung von 400.000 bis 800.000 Euro je Einrichtung. Gefördert werden Fachbereiche der allgemeinen Grundversorgung wie Innere Medizin und Chirurgie, aber auch Geburtshilfe sowie Kinder- und Jugendmedizin.

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Um eine flächendecken­de Versorgung der Kinder- und Jugendmedizin im ländlichen Raum sicherzu­stell­en, fördern die Krankenkassen ab diesem Jahr zusätzlich 59 Krankenhausstandorte mit einer bedarfsnot­wendigen Fachabteilung für Kinder- und Jugendmedizin. 19 reine Kinderkliniken erhalten erstmals einen Zuschlag in Höhe von 400.000 Euro.

„Jeder Mensch muss überall im Land gut versorgt werden können. Das ist ein Herzensanliegen der ge­setzlichen Kran­ken­ver­siche­rung“, sagte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband.

Finanziert wird die Förderung dem Verband der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) zufolge über Zu­schläge für jeden einzelnen Krankenhausfall. Die PKV sei entsprechend ihres Versichertenanteils mit schätzungsweise rund zehn Prozent an der Förderung beteiligt, teilte der Verband mit.

Der GKV-Spitzenverband verwies heute auch auf die Internetseite des GKV-Kliniksimulators. Dort könne sich jeder Bürger einen Eindruck verschaffen, wie sich im Falle einer Klinikschließung die Fahrzeit zum nächstgelegenen Kran­ken­haus verändern würde.

Dieser Kliniksimulator sei ein wichtiges Instrument für eine patientenorientierte Zukunftsplanung und Sicherung der Patientenversorgung, so die Kassen. Erstmals werde das auch für den Bereich der Kinder­kliniken dargestellt. © kna/dpa/aerzteblatt.de

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