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Ausland

WHO mahnt stärkeren Kampf in Europa gegen SARS-CoV-2-Mutante B.1.1.7 an

Donnerstag, 7. Januar 2021

Regionaldirektor der Welt­gesund­heits­organi­sation für Europa, Hans Kluge. /picture alliance, AA, Aytug Can Sencar

Kopenhagen – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat die europäischen Staaten zu größeren Anstren­gungen im Kampf gegen die kürzlich entdeckte, besonders ansteckende SARS-CoV-2-Mutante B.1.1.7. aufgerufen.

Europa befinde sich in einer „alarmierenden Lage“, in der es gleichzeitig von einem deutlichen Anstieg der Neuinfektionen und der in Großbritannien entdeckten Virusmutation betroffen sei, sagte WHO-Europa-Direktor Hans Kluge heute in Kopenhagen.

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Dies bedeute, dass die bereits allgemein bekannten Maßnahmen nochmals „intensiviert“ werden müssten, forderte Kluge. Nur so könnten die Zahl der Ansteckungen reduziert, die Gesundheitsdienste entlastet und Leben gerettet werden.

Unter anderem forderte der Regionaldirektor eine Ausweitung der Maskenpflicht, der Beschränkungen von Zusammenkünften sowie striktes Abstandshalten und regelmäßiges Händewaschen.

Gepaart mit einer angemessenen Anzahl von Tests, der Einhaltung der Quarantäneregeln sowie mit Impfungen „werden diese Maßnahmen funktionieren, wenn wir alle mitmachen“, appellierte Kluge an die Menschen. Er sprach von einem möglichen „Wendepunkt im Verlauf der Pandemie“.

Das WHO-Regionalbüro ist für 53 Länder zuständig, darunter auch Russland und mehrere zentralasiati­sche Staaten. 22 Länder haben bereits Fälle der neuen Corona-Mutation gemeldet, die erstmals in Groß­britannien entdeckt wurde und ersten Erkenntnissen zufolge deutlich ansteckender ist als die bisher bekannte Variante.

In der gesamten Region wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 27,6 Millionen Coronafälle regis­triert. Rund 603.000 Menschen starben an den Folgen der Viruserkrankung. © afp/aerzteblatt.de

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