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Politik

Mehrstufige Vorschriften für Reiserückkehrer geplant

Montag, 11. Januar 2021

/picture alliance, Daniel Karmann

Köln – Die Bundesregierung will bei den Test- und Quarantänevorschriften für Reiserückkehrer ein mehr­stufiges System einführen.

Länder und Regionen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sollten als Hochrisikogebiet eingestuft werden, sagte der Tourisimusbeauftrage der Regierung, Thomas Bareiß (CDU), heute in der Sendung Frühstart von RTL und n-tv. Hier werde ergänzend zur Quarantäne- eine Testpflicht bei Rückkehr eingeführt.

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Eine weitere Stufe sei für Regionen vorgesehen, in denen gefährliche Virusmutationen grassieren. Hier sollten zusätzlich Ausnahmeregeln für Einreisende „stark reduziert“ werden, sagte Bareiß.

„Hier müssen wir wirklich aufpassen. Wenn die mutierten Viren sich verstärkt in Deutschland verbreiten, gibt es eine schnelle Infektionskette“, warnte der Tourismusbeauftragte. „Das würde unser Gesundheits­system enorm belasten.“

Bisher wird ein Land als Risikogebiet eingestuft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 50 über­steigt. Diese erste Stufe bleibt nach Angaben von Bareiß bestehen. Vorgeschrieben ist für diese Fälle eine Quarantäne. Ein Test muss nicht gemacht werden, kann aber die Quarantäne verkürzen.

Die neuen Mustervorschriften für Einreisende, die letztlich von den Ländern umgesetzt werden müssen, könnte dem Bericht von RTL und n-tv zufolge am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden. Sie gehen auf die den Bund-Länder-Beschlüsse vom vergangenen Dienstag zurück. © afp/aerzteblatt.de

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