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Ausland

Russland testet „Light-Version“ von Sputnik V

Dienstag, 12. Januar 2021

/picture alliance, Sergei Savostyanov

Moskau – Russland hat mit Tests einer „Light-Version“ seines Coronaimpfstoffs Sputnik V begonnen. Das Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Moskau erteilte nach eigenen Angaben von gestern die Erlaubnis dafür. Mit den klinischen Studien solle in den nächsten Monaten herausgefunden werden, wie sicher das Mittel sei und wie gut es wirke. 150 Freiwillige beteiligten sich an den Tests.

Nach früheren Angaben soll „Sputnik Light“ zwar weniger lange Schutz bieten, dafür aber schneller wirk­sam sein. Normalerweise sind bei einer Impfung mit Sputnik V zwei Injektionen nötig, und die Immunität soll sich erst innerhalb von 42 Tagen bilden.

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In Russland laufen die Impfungen gegen das Coronavirus seit einem Monat. Mehr als 1,5 Millionen Men­schen sind demnach schon geimpft worden.

Der Light-Impfstoff sei weltweit für viele Länder interessant, die sich im Kampf gegen das Virus darum bemühten, „so viele Leben wie möglich zu retten“, sagte der Chef des staatlichen Direktinvestmentfonds, Kirill Dmitrijew, der Agentur Tass zufolge. Der Fonds finanziert das Vakzin mit und vermarktet es im Ausland.

In Russland haben sich seit der Beginn der Pandemie im Frühjahr laut offizieller Statistik mehr als 3,4 Millionen Menschen infiziert. Gestern meldeten die Behörden 23.300 neue Fälle innerhalb eines Tages, deutlich weniger als zuletzt.

Bei einem Patienten wurde Ende Dezember die Virusmutation aus Großbritannien festgestellt. Der Fall wurde erst jetzt bekannt. © dpa/aerzteblatt.de

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