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BSI: Hackerattacke auf Uniklinik wäre verhinderbar gewesen

Dienstag, 12. Januar 2021

/picture alliance, Roland Weihrauch

Düsseldorf – Der erfolgreiche Hackerangriff auf die Düsseldorfer Universitätsklinik wäre nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verhinderbar gewesen. Er hätte schon mit dem einfachen Grundschutz des BSI verhindert werden können, sagte BSI-Präsident Arne Schön­bohm heute bei einem Kongress der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur inneren Sicherheit.

Das BSI weise sehr schnell auf jede erkannte Sicherheitslücke in der Software von Unternehmen hin. Den­noch dauere es manchmal bis zu zwei Jahre, bis Unternehmen diese Lücke dann schlössen – und manch­mal geschehe auch gar nichts, kritisierte Schönbohm.

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Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) räumte ein, dass die Bereitschaft, sich über IT-Sicherheit Gedanken zu machen, sehr unterschiedlich ausgeprägt sei.

IT-Systeme der Universitätsklinik Düsseldorf waren durch den Hackerangriff in der Nacht zum 10. Septem­ber 2020 lahmgelegt worden. Die Uniklinik musste sich von der Notfallversorgung abmelden. Rettungs­wagen fuhren sie tagelang nicht an. © dpa/aerzteblatt.de

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