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Kinder spielerisch über Corona und Pandemieregeln informieren

Mittwoch, 13. Januar 2021

/picture alliance, Robert Michael

Witten – Einen neuen Weg, um Kinder über die Coronapandemie zu informieren, haben Mitarbeiter der Friede Springer Stiftungsprofessur für Globale Kindergesundheit an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) gewählt.

Zusammen mit einer Künstlerin haben sie einen sogenannten Zine entwickelt, um Kin­dern die Pandemie und ihre Auswirkungen verständlich zu machen. Zines sind Comics, die die Leser ausdrucken, zuschnei­den und zu einem kleinen Buch zusammenfalten können.

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„Wir haben ein Zine für Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren erstellt, um ihnen auf einfache Weise die derzeitige Coronasituation zu erklären und ihnen zu zeigen, dass auch sie etwas tun können. Das soll helfen, den Kindern etwas mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Thema Coronavirus zu geben“, erklärte Michael Galatsch aus der Arbeitsgruppe.

Hauptthemen des Zines sind die zweite Coronawelle, die „AHA-Tricks“, das Tragen von Masken und Fake News. „Die Information muss so verpackt sein, dass Kinder neugierig darauf werden, sich mit dem The­ma auseinander zu setzen“, so Galatsch. Kinder seien nur mit Materialien und Formaten erreichbar, die sie auch ansprächen, betonte er.

Wenn Eltern das Zine gemeinsam mit ihren Kindern erstellen, bietet sich laut den Autoren die Gelegen­heit, über die aktuelle Situation zu sprechen und nachzufragen. Auch der Einsatz in Schulen sei denkbar. Die Zines können den Unterricht bereichern und zum Beispiel helfen, die Hygieneregeln im Klassen­zim­mer zu erklären.

Je nach Altersgruppe können die Kinder die Bilder selber malen oder eigene Texte zu schon vorhande­nen Bildern schreiben. Das Zine passt in die Hosentasche und ist jederzeit bereit zum Nachschlagen: „Wie war das noch mal mit den AHA-Tricks?“ © hil/aerzteblatt.de

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