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COVID-19: Viele Tote in England und Wales

Dienstag, 12. Januar 2021

/picture alliance / NurPhoto

London – In England und Wales sind im vergangenen Jahr so viele Menschen gestorben wie zuletzt im Jahr 1918, dem Jahr der Spanischen Grippe. Zwischen Januar und Dezember gab es in den Landesteilen 608.002 Todesfälle, wie aus vorläufigen Zahlen hervorgeht, die die britische Statistikbehörde gestern veröffentlichte.

Das sind mehr als in jedem Kalenderjahr seit 1918 – damals waren 611.861 Tote gezählt worden. Aller­dings sind die Zahlen über so lange Zeiträume schwierig zu vergleichen, da sich die Größe und die Al­ters­struktur der Bevölkerung deutlich verändert haben.

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Vergleicht man die Todeszahlen von 2020 für England und Wales mit dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019, so starben knapp 76.000 Menschen mehr. Zum Ende des Jahres standen fast die Hälfte aller Todesfälle in den Krankenhäusern von England und Wales in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

In ganz Großbritannien sind seit Beginn der Coronapandemie bereits mehr als 80.000 Menschen an oder mit COVID-19 gestorben, damit gehört das Land zu den am schwersten von der Pandemie getroffenen in Europa. © dpa/aerzteblatt.de

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Andre B.
am Mittwoch, 13. Januar 2021, 23:26

BBC: Über 26’000 Tote in Grossbritannien als Folge der Corona-Massnahmen?!!

Warum wird hier wieder nur über AN oder MIT Corona Verstorbene berichtet bzw. nicht zwingend erwähnt, das auch in England und Wales, die aktuelle Sterberate im durchschnittlichen Bereich liegt und das eine nicht unerhebliche Anzahl der überdurchschnittlich Verstorbenen ganz offentsichtlich eben NICHT Covid-19 zuzuschreiben ist? >>> https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/

Zahlen der britischen Statistikbehörde belegen eine unerwartet hohe Sterblichkeit während des Lockdowns:

Die in Grossbritannien verhängten Corona-Massnahmen haben möglicherweise bislang 26’000 Todesopfer als Kollateralschaden verursacht. Zu diesem Ergebnis gelangt ein Report der britischen Statistikbehörde Office for National Statistics (ONS), wie BBC berichtet.

«In Privathaushalten ereigneten sich dieses Jahr mehr als 26’000 zusätzliche Todesfälle», schreibt die BBC. «Im Gegensatz dazu war die Zahl der Todesfälle (ohne Covid-19, Anm. der Red.) in Krankenhäusern niedriger als üblich.»

Die Covid-Epidemie habe «möglicherweise dazu geführt, dass weniger Menschen im Krankenhaus behandelt wurden», interpretiert BBC die Zahlen.

Den Statistiken des ONS zufolge starben in England und Wales Männer häufiger als sonst üblich dann zu Hause, wenn sie an Herzkrankheiten litten. Bei Frauen waren Demenz und Alzheimer die unbehandelten Erkrankungen, die zum Tod im Privathaushalt führten.

«Zwischen März und September 2020 gab es in England 24’387 mehr Todesfälle in Privathaushalten als erwartet und 1644 in Wales. Die grosse Mehrheit der Todesfälle war nicht mit Covid-19 assoziiert», resümiert die BBC. >>> https://www.bbc.com/news/health-54598728
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