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Ausland

US-Behörden empfehlen Coronaimpfkampagne auf Personen über 65 auszuweiten

Mittwoch, 13. Januar 2021

US-Ge­sund­heits­mi­nis­ter Alex Azar/ picture alliance, Patrick Semansky

New York – In den USA könnten schon in den kommenden Tagen Menschen über 65 Jahren gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden. US-Ge­sund­heits­mi­nis­ter Alex Azar teilte gestern mit, dass die Altersgruppe der zur Impfung Berechtigen ausgeweitet würde.

Zudem will die Regierung in Washington alle Impfdosen verteilen, die sie zunächst für die jeweils zwei­ten Injektionen zurückgehalten hatte. Damit soll der schleppend laufenden Impfkampagne in den USA neuer Schwung verliehen werden. Die Richtlinien an die Bundesstaaten sind unverbindlich.

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Auch der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo teilte den Bürgern seines Bundesstaates mit, dass das Mindestalter für die Impfungen von 75 auf 65 gesenkt worden sei. „Ich bitte um Geduld, da es leider weit mehr berechtigte New Yorker gibt als Impfstoffe von der Bundesregierung“, schrieb Cuomo auf Twitter. Der Bürgermeister der US-Ostküstenmetropole, Bill de Blasio, kündigte an, ab dem 25. Januar ein Baseball­stadion als Zentrum für Massenimpfungen einrichten zu wollen.

Die Impfkampagne in den Vereinigten Staaten lief bislang langsamer an als geplant. Von landesweit mehr als 25 Millionen verteilten Dosen wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC bislang erst etwa knapp neun Millionen verabreicht. Die Regierung in Washington hatte 20 Millionen Impfungen in dem Land mit etwa 330 Millionen Einwohnern bereits für Ende Dezember als Ziel ausgegeben.

Gestern erreichte die Zahl der an einem Tag erfassten Toten mit einer bestätigten Coronainfektion in den USA einen neuen Höchststand. Die Behörden meldeten 4.327 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von heute hervorgeht.

In dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang rund 22,8 Millionen Menschen mit dem Erreger SARS-CoV-2 infiziert, mehr als 380.000 Menschen starben an den Folgen. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. © dpa/aerzteblatt.de

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