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Politik

SPD will Details zu Pharmalobbyist als Regierungsberater wissen

Mittwoch, 13. Januar 2021

/dpa

Düsseldorf – Die SPD im Düsseldorfer Landtag hat einen Fragenkatalog zum Pharmalobbyisten Stefan Kentrup aufgestellt, der als Impfberater bis zum Juni für die NRW-Landesregierung im Coronakrisen­management arbeiten soll.

Über eine Kleine Anfrage im Landtag will die Opposition unter anderem wissen, auf welche Akten der Landesregierung der Mann Zugang hat und welche „Risikoabwägung“ die Staatskanzlei bei der Perso­nalie vorgenommen habe.

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Kentrup, bisher „Head of Public Affairs“ bei Sanofi Deutschland, ist laut Staatskanzlei für den Interimsjob von seinem Unternehmen freigestellt worden. Die Stelle war demnach ausgeschrieben worden, um zu Beginn der Impfungen „zusätzliche personelle Unterstützung und Expertise“ zu gewinnen. Kentrup sei insbesondere mit Vor- und Nachbereitung der Sitzungen des Coronakrisenstabs befasst.

Kentrup bringe „vertieftes Wissen“ mit, das in den kommenden Monaten besonders gebraucht werde, hatte eine Regierungssprecherin vorgestern die Entscheidung begründet. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, seien eine spezielle Verschwiegenheitsvereinbarung und ein Verhaltenskodex vereinbart worden. Auch seinem bisherigen Arbeitgeber gegenüber sei er zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Die SPD-Abgeordnete Lisa-Kristin Kapteinat hakt in ihrer Kleinen Anfrage dennoch nach: „Ist nach Ab­lauf der Tätigkeit für die Staatskanzlei eine Karenzzeit für den betreffenden Beschäftigten vorgesehen, um sicherzustellen, dass keinerlei interne Informationen über das Regierungshandeln, durch die Mitar­beit erworbenes Wissen sowie gewonnene Kontakte für den freistellenden Arbeitgeber anwendbar sind?“ © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #768286
Nofri
am Donnerstag, 14. Januar 2021, 10:50

Verschwiegenheit und Insiderwissen

Es ist lächerlich Verschwiegenheit inzufordern, wenn der gleiche Mann mit seinem Kopf in dem hernach Insiderwissen vorhanden ist anschließend auf einen Posten befördert wird, der innerhalb seines entsendendem Unternehmens dazu dient, strategische Management-Entscheidungenzu treffen. Er muss niemandem ein einziges WORT sagen, er brauch nur handeln zum Vorteil seines Unternehmens. Insider-Wissen auszunutzen bedarf keiner Worte, sondern ausschließlich richtiger Handlungen... Wer diesen Mann zugelassen hat ....hat keine Ahnung von Management oder Strategischem Marketing oder Sonstigem....Selbst wenne r nicht mehr zurück dürfte in sein Unternehmen, würden andere ihn mit dem doppelten Salär nehmen...egal wo...Es gibt für sowas nur einen Weg: Er darf 5 Jahre nicht mehr in einem Pharmaunternehmen arbeiten und auch dort nicht beratend tätig werden...Oder sofortige Entfernung aus dem Posten!! Aber selbst das ist nicht ausreichend. So Jemand darf grundsätzlich nie in Regierungstätigkeiten eingebunden werden! Niemals!
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