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Politik

Schwesig kritisiert Spahn wegen voreiliger Impfversprechen

Donnerstag, 14. Januar 2021

Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern/ picture alliance, Jens Büttner

Berlin – Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat Bundesge­sundheitsminister Jens Spahn (CDU) wegen voreiliger Versprechungen hinsichtlich der Coronaimpfungen kritisiert.

Im ZDF-Morgen­magazin äußerte sich über die Aussage des Gesundheitsministers verärgert, wo­nach je­der, der geimpft werden will, auch geimpft würde. „Ich finde es schwierig, wenn der Bundesgesund­heits­minister solche Versprechen macht, ohne dass wir wissen, dass genügend Impfstoff da ist“, sagte die SPD-Politikerin.

Schwesig betonte zugleich, man wolle zwar allen Bürgern zusagen, dass jeder geimpft werden könne, der wollle. Bisher gäbe es aber „keine verlässlichen Informationen, dass genügend Impfstoff vorhanden ist, damit das zu schaffen ist“.

Die Ministerpräsidentin betonte, dass ihr Bundesland wesentlich mehr Impfdosen benötige, um ausrei­chend Impfungen durchzuführen. Allein in der Landeshauptstadt Schwerin würden 600 Impfdosen täg­lich benötigt, es stünden aber nur 600 Dosen wöchentlich zur Verfügung.

Mecklenburg-Vorpommern liegt beim Impfen derzeit vorn. Gemessen an der Bevölkerungszahl erfolgten hier bereits mehr Impfungen als in jedem anderen Bundesland. © afp/aerzteblatt.de

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