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Politik

Spahn: Zu wenige Laboruntersuchungen auf neue Coronavarianten

Donnerstag, 14. Januar 2021

/Jürgen Fälchle, stock.adobe.com

Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat eingeräumt, dass in Deutschland zu wenige Laboruntersuchungen auf neue Coronavirusvarianten überprüft werden. Es sei tatsächlich so, dass in zu vielen Ländern in Europa nicht ausreichend sequenziert werde, sagte Spahn gestern Abend in der ARD-Sendung „Maischberger“.

„Auch Deutschland gehört dazu“, so Spahn. In anderen Ländern, etwa in Großbritannien oder Dänemark, werde traditionell mehr sequenziert.

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Nach aktuellem Kenntnisstand scheine die zuerst in Großbritannien nachgewiesene Coronamutation B.1.1.7 in Deutschland noch nicht allzu stark verbreitet zu sein, sagte Spahn. Um das zu überprüfen, würden die Genomsequenzen nun nachträglich ausgewertet.

„Wir werden auch rückwirkend – die Proben sind ja noch da – sequenzieren“, sagte Spahn. Wenn es sich bewahrheiten sollte, dass die Mutation deutlich ansteckungsfähiger sei, „dann würde das natürlich einen Riesenunterschied machen für uns im Umgang mit diesem Virus“. © dpa/aerzteblatt.de

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