szmtag Impfanspruch für Hausärzte mit Coronasprechstunden im Saarland
NewsÄrzteschaftImpfanspruch für Hausärzte mit Coronasprechstunden im Saarland
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Impfanspruch für Hausärzte mit Coronasprechstunden im Saarland

Donnerstag, 14. Januar 2021

/picture alliance, Klaus Rose

Saarbrücken – Im Saarland haben Hausärzte mit einem besonders hohen Ansteckungsrisiko nun auch einen Anspruch auf Coronaschutzimpfungen. So sollten Ärzte, die Coronasprechstunden hielten oder Ab­striche machten, priorisiert geimpft werden, teilte das saarländische Ge­sund­heits­mi­nis­terium heute in Saarbrücken mit.

Zudem hätten ab sofort Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Heilmittelerbringer wie Physiotherapeu­ten oder Fußpfleger, die regelmäßig Hausbesuche in Alten- und Pflegeeinrichtungen machten, „einen Impf­anspruch mit höchster Priorität“.

Anzeige

Medizinisches Personal und Heilmittelerbringer in den Alten- und Pflegeeinrichtungen seien für die Be­wältigung der Coronapandemie unerlässlich. Daher müssten diese Personen geschützt werden, sagte Ministerin Monika Bachmann (CDU).

Zudem würden den 149 Einrichtungen 25.000 FFP2-Masken zur Verfügung gestellt und Tests intensi­viert. In der ersten Januarwoche wurden 36.572 Schnelltests bei Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern gemacht. Es gab insgesamt 148 positive Ergebnisse, hieß es.

Nach Mitteilung des Ministeriums wurden seit Beginn der Pandemie in 66 Einrichtungen bei 420 Bewoh­nern und 175 Mitarbeiter Infektionen festgestellt. Größere Ausbrüche gibt es in 14 Einrichtungen. Bis­lang wurden in den Einrichtungen 304 Todesfälle verzeichnet. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #754519
amchris
am Donnerstag, 14. Januar 2021, 21:57

Impfpriorisierung unter Hausärzten

eine weitere Sub-impfpriorisierung führt nur zu noch mehr Verdruß und Ärger in der Hausärzteschaft.Es löst auch nicht das Problem des gegen- wärtigen Impfstoffmangels.
LNS
LNS LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER