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Ärzteschaft

Zahl der Ärzte in Hessen gestiegen

Freitag, 15. Januar 2021

/Gorodenkoff, stock.adobe.com

Frankfurt am Main – In Hessen gibt es etwas mehr Ärzte. Die Landesärztekammer Hessen zählte Anfang Januar 38.735 Mitglieder, im Januar 2020 waren es 38.125 gewesen, wie die Kammer heute in Frankfurt mitteil­te. Rund drei Viertel der Kammermitglieder sind berufstätig.

11.931 arbeiten demnach als Niedergelassene oder Angestellte im ambulanten Bereich (gegenüber 11.807 im Vorjahr) und 15.288 in der stationären Versorgung (im Vorjahr waren es 15.065). Auffällig ist weiterhin der hohe Anteil von Ärztinnen. Unter 55 Jahren stellen sie die Mehrheit (11.592 Frauen, 9.471 Männer).

„Allerdings bieten die leicht gestiegenen Mitgliederzahlen keinen Grund zum Aufatmen“, sagte Edgar Pinkowski, der Präsident der hessischen Ärztekammer. Man beobachte seit Jahren „einen unaufhaltsamen Rückgang beim ärztlichen Nachwuchs“. Verschärft werde der Ärztemangel dadurch, dass immer mehr Junge vor einer Niederlassung zurückschreckten.

„Leicht steigende Mitgliederzahlen können den sich zuspitzenden Ärztemangel nicht aufhalten“, sagte der Präsident. In der Coronapandemie werde einmal mehr deutlich, wie hoch der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten sei. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

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Avatar #88767
fjmvw
am Sonntag, 17. Januar 2021, 16:14

Der Nachwuchs hat es verstanden: Hände weg von der Niederlassung!

Gut so, alles richtig gemacht. Bei den derzeitigen Rahmenbedingungen sollte man sich sehr, sehr gut überlegen, ob man sich wirklich niederlassen will. Es gibt einfachere und stressärmere Möglichkeiten, sich wirtschaftlich zu ruinieren.
LNS
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