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Versorgung von COVID-19-Patienten in Manaus zusammengebrochen

Freitag, 15. Januar 2021

/picture alliance, Prefeitura Manaus, Ingrid Anne

Manaus – Das Gesundheitssystem in der Amazonasmetropole Manaus ist erneut zusammengebrochen. „Wir befinden uns wieder in einer äußerst ernsten Situation“, sagte der brasilianische Gesundheitsminis­ter Eduardo Pazuello in einer Übertragung in sozialen Netzwerken zusammen mit Präsident Jair Bolsona­ro.

„Es gibt einen Kollaps in der Gesundheitsversorgung in Manaus.“ Demnach warteten dort 480 COVID-19-Pa­tienten auf ein Krankenhausbett. Manaus, die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, registrierte zuletzt die meisten Kranken­haus­auf­enthalte im Zusammenhang mit COVID-19 seit April. Aufgrund des­sen ging der Sauerstoff aus, Patienten müssen in andere Bundesstaaten geschickt werden.

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Manaus war auch in der ersten Welle schon eine der ersten brasilianischen Städte gewesen, in denen Ge­sundheitssystem und Bestattungswesen an ihre Grenzen gerieten und sich dramatische Szenen abspielten.

Brasilien ist eines der am härtesten von der Coronapandemie betroffenen Länder. Bislang haben sich in dem größten Land Lateinamerikas mehr als 8,3 Millionen Menschen nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert. Mehr als 207.000 Patienten sind im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben. © dpa/aerzteblatt.de

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