szmtag Chef des BKK-Verbands für zügige Öffnung von Schulen
NewsVermischtesChef des BKK-Verbands für zügige Öffnung von Schulen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Chef des BKK-Verbands für zügige Öffnung von Schulen

Montag, 18. Januar 2021

/picture alliance, Inderlied/Kirchner-Media

Berlin – Im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens zu Beratungen über die Coronakrise hat der Chef des Dach­verbandes der Betriebskrankenkassen, Franz Knieps, eine rasche Öffnung der Schulen gefordert. „Die Schulen müssen wieder geöffnet werden, je schneller desto besser", sagte Knieps dem Redaktions­netz­werk Deutschland (RND).

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Minister­präsidenten der Länder wollen morgen über wei­tere Coronamaßnahmen beraten. Mittlerweile wisse man, dass Kinder beim Infektionsgeschehen eine größere Rolle spielten als bisher vermutet, räumte Knieps ein. „Aber das Risiko müssen wir eingehen", forderte er und verwies auf unter­schiedliche Ausgangslagen in den Elternhäusern.

Anzeige

Nicht jedes Kind habe Zugang zu einem Computer und erhalte Unterstützung beim Lernen. In einigen Haushalten sei nicht einmal ein warmes Mittagessen sicher, fügte Knieps hinzu. „Der Staat kann doch nicht hinnehmen, dass es vom Geldbeutel oder dem Improvisationstalent der Eltern abhängt, ob die Kinder Zugang zu Bildung bekommen", sagte er dem RND.

Der Chef des BKK-Verbandes forderte zudem, die strikten Kontaktbeschränkungen für unter 14-Jährige zu lockern. Da Kinder nirgends alleine hingingen, bedeute die Regelung für sie ein völliges Kontaktver­bot. „Das ist doch krank", fügte er hinzu. Knieps kritisierte im Interview mit dem RND auch die Zielvor­stellungen von Bund und Ländern in der Coronapolitik.

„Die ausgegebene Zielmarke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist in die­sem Winter nicht mehr zu erreichen", sagte er. Ein solches Ziel zeuge von einem Unverständnis über den Verlauf einer Pandemie." Ein realistisches Ziel kann allenfalls sein, den jetzigen Wert zu halten", sagte er.

Das Spitzentreffen der Ministerpräsidenten sollte ursprünglich erst am 25. Januar stattfinden. Regie­rungs­­sprecher Steffen Seibert sagte zu der Vorverlegung des Termins: „Entscheidungen stehen an, wenn sie anstehen.“ Das Coronavirus richte sich nicht nach staatlichen Terminkalendern. © afp/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #866380
npercin
am Dienstag, 19. Januar 2021, 11:20

BKK-Chef Franz Knieps hat viel mehr gesagt.

zB: "Ich habe Merkel mitteilen lassen, dass wir Bürger seien, keine Untertanen. Leider ist es nach wie vor so, dass insbesondere im Kanzleramt eine Bunkermentalität vorherrscht. Dort wird allein auf Virologen gehört, und dann auch immer auf dieselben. Abweichende Ansichten oder Ratschläge anderer wissenschaftlicher Disziplinen werden bis heute ignoriert."
-
Und vieles mehr..um einiges mehr
LNS
LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER