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Ärzteschaft

Ausschreibung für den Herbert-Lewin-Preis 2021 hat begonnen

Montag, 18. Januar 2021

Das Direktorium des Zentralrates der Juden in Deutschland (15.2.1970, von links): Die SPD-Politikerin und stellvertretende Vorsitzende Jeanette Wolf, der langjährige Zentralrat-Vorsitzende (bis 1969) Herbert Lewin, der damalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Werner Nachmann, und der Generalsekretär H.G. van Dam. /picture-alliance, Roland Scheidemann

Berlin – Der Herbert-Lewin-Preis prämiert in diesem Jahr zum achten Mal wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte von Ärzten in der Zeit des Nationalsozialismus. Träger des Preises sind das Bundesminis­teri­um für Gesundheit, die Bundes­ärzte­kammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Bundeszahn­ärz­tekammer, und die Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung. Der Herbert-Lewin-Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss für die Arbeiten ist der 15. Juni 2021. Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Wissen­schaftler und Studierende der Medizin und Zahnmedizin können an der Ausschreibung teilnehmen, auch als Arbeitsgruppe. Eine unabhängige Jury bewertet die eingereichten Arbeiten und ermittelt die Preisträ­ger. Die Jury kann den Preis auf mehrere verschiedene Arbeiten aufteilen.

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Die Arbeiten müssen in deutscher Sprache verfasst sein und können in Papierform in sechsfacher Ausfer­tigung oder in elektronischer Form abgegeben werden. Berücksichtigt werden ausschließlich Arbeiten, die seit dem 1. Januar 2016 erstellt oder veröffentlicht wurden. Arbeiten, die bereits bei vorherigen Aus­schreibungen eingereicht wurden, können nicht erneut berücksichtigt werden.

Herbert Lewin war ab dem Jahr 1937 bis zu seiner Deportation durch die Nationalsozialisten Chefarzt im jüdischen Krankenhaus in Köln. Nach seiner Befreiung nahm Herbert Lewin seine Arzttätigkeit wieder auf. In den Jahren 1963 bis 1969 bekleidete er das Amt des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Die Kontaktanschrift für die Bewerbungen lautet: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Abteilung GIMO, Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin, E-Mail: gimo@kbv.de. © hil/aerzteblatt.de

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