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Psychische Erkrankungen: Häusliche Behandlung von Kindern oft eine gute Option

Dienstag, 19. Januar 2021

/anaumenko, stock.adobe.com

Wien – Ein Home-Treatment von Kindern und Jugendlichen mit psychiatrischen Erkran­kungen, also die Versorgung im eigenen Zuhause, wird international mit guten Erfolgen eingesetzt, auch in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommen Versorgungsforscher aus Österreich in einem Health Technology Assess­ment (HTA). Herausgeber des Berichtes ist das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA).

Die Wissenschaftler haben in der Studie sechs internationale Modelle für Home-Treatment aus vier Län­dern analysiert, drei aus Deutschland und jeweils eins aus den Niederlanden, den USA und Kanada. Die Kinder und Jugendlichen in den Modellen waren überwiegend zwischen fünf und 18 Jahre alt und litten unter verschiedenen psychischen Erkrankungen.

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„Es zeigte sich klar, dass Home-Treatment zu einer Verbesserung der psychopathologischen Symptome der Kinder und Jugendlichen führt“, sagte Claudia Wild, Direktorin des AIHTA. Die Behandlung zuhause könne stationären Behandlungen überlegen sein. Auch zeigte sich, dass Home-Treatment weniger Kran­ken­hausaufenthalte für die Kinder und Jugendlichen erforderlich machte und diese von kürzerer Dauer sein können.

„Zu beachten gilt es aber auch, dass sich nicht alle psychiatrischen Erkrankungen gleichermaßen für eine Behandlung zu Hause eignen. Auch muss im Vorfeld geklärt werden, ob das familiäre Umfeld den Krank­heitsverlauf möglicherweise negativ beeinflussen könnte. Dann wäre eine stationäre Behandlung natür­lich von Vorteil“, sagte Wild.

Die Versorgungsforscher empfehlen auf Basis des Berichts, das Home-Treatment von Kindern und Jugend­lichen mit psychiatrischen Erkrankungen in Österreich zu etablieren. © hil/aerzteblatt.de

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