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KBV plädiert dafür, Ärzte und ihre Teams schnell zu impfen

Dienstag, 19. Januar 2021

/picture alliance, Robert Michael

Berlin – Die niedergelassenen Ärzte sowie ihre Praxisteams sollten rasch, zügig und umfassend gegen COVID-19 geimpft werden. Dies forderten heute Andreas Gassen, Vorstandsvor­sitzender der Kassenärzt­lichen Bundesvereinigung (KBV) sowie der stellvertretende KBV-Vorstands­vorsitzende Stephan Hofmeis­ter. Beide Vorstände unterstützen ausdrücklich gleichlautende Forderungen der Kassenärztlichen Verei­nigungen in den Bundesländern.

„Diejenigen, die andere jeden Tag behandeln, medizinisch versorgen und schützen, müssen auch selbst geschützt sein“, erklärte Gassen. Zwar müsse wegen des knappen SARS-CoV-2-Impfstoffes priorisiert werden, trotzdem gehörten die ärztlichen Kollegen in den Praxen mit ihren Teams unbedingt zum Kreis der vorrangig zu Impfenden.

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„Die Haus- und Fachärzte bilden den ersten Schutzwall bei der Coronabekämpfung. 18 von 20 COVID-Patienten werden ambulant behandelt“, betonte Hofmeister. Sollten die Niedergelassenen diese Aufgabe nicht mehr im erforderlichen Umfang erfüllen können, weil sie selbst infiziert werden, wäre dies fatal.

In den Praxen finde zudem die komplette Regelversorgung der Patienten statt, so Hofmeister weiter. „Ohne die Niedergelassenen funktioniert Patientenversorgung nicht. Erst recht nicht in Zeiten einer Pandemie.“ © EB/aerzteblatt.de

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Avatar #542060
Robo
am Dienstag, 19. Januar 2021, 17:34

Ärzte zuerst impfen

Das Ansinnen Ärzte zuerst zu impfen versteht sich eigentlich von selbst und bedarf keiner großen Begründung.
Es ist aber billig von den Ärztevertretern aller Couleur ständig wohlfeile Forderungen zu verkünden. Die Ärzteschaft hätte durchaus die Macht ihre Forderungen -so sie richtig und im Interesse der Ärzte sind-auch durchzusetzen,ihre Vertreter wollen aber immer nur die Adlaten der Politik sein.
LNS
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