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Ausland

Afrika bereitet sich auf erste Coronaimpfkampagnen vor

Mittwoch, 20. Januar 2021

Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa/ picture alliance, ASSOCIATED PRESS Uncredited

Johannesburg – In Afrika rüsten sich die Staaten für die ersten Coronaimpfkampagnen. Auch angesichts der Ausbreitung einer neuen Virusvariante im Süden des Kontinents hoffen sie dadurch auf eine schritt­weise Rückkehr zur Normalität. Als Beschaffungsinstrument dient eine Initiative der Afrikanischen Union (AU) namens AVATT.

Über sie wurden der südafrikanischen AU-Präsidentschaft zufolge 270 Millionen Impfdosen beschafft. 50 Millionen sollen zwischen April und Juni zur Verfügung stehen, hatte Südafrikas Präsident Cyril Rama­pho­sa kürzlich erklärt und den Produzenten Biontech erwähnt.

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Der Inselstaat der Seychellen und der westafrika­nische Staat Guinea haben mit ersten Impfungen be­gonnen – mit Präparaten aus China (Seychellen) und Russland (Guinea).

Die Infektionszahlen auf dem Kontinent hatten nach einem vergleichsweise milden Pandemiebeginn im Vorjahr zuletzt massiv zugenommen – sie liegen gemäß der AU-Angaben von gestern aktuell bei knapp 3,3 Millionen erfassten Infektionen und knapp 80.000 registrierten Todesfällen.

Die zuerst in Südafrika nachgewiesene Virusvariante B.1.351 – auch als 501Y.V2 bekannt – war bei ge­ne­tischen Untersuchungen von Proben aus verschiedenen Provinzen entdeckt worden. Südafrikas Ge­sund­heits­minister Zweli Mkhize zufolge war sie mit ein Treiber für die zweite Infektionswelle in dem Kap-Staat, in dem die Zahl der Neuinfektionen zur Jahreswende neue Höhen erreichte.

In Südafrika wurden bisher gut 1,3 Millionen Coronafälle bestätigt, knapp 37.500 Menschen starben nach der offiziellen Statistik in Verbindung mit einer COVID-19-Erkrankung. Vorsichtige Hoffnung machte in den vergangenen Tagen ein langsamerer Anstieg der Infektionszahlen. © dpa/aerzteblatt.de

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