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Ideen für mehr Familienfreundlich­keit im Krankenhaus

Freitag, 22. Januar 2021

/tomertu, stock.adobe.com

Berlin – Einen Leitfaden zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Krankenhaus haben das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) veröffentlicht. Unter dem Titel „In 5 Schritten zu mehr Vereinbarkeit“ informiert das Handbuch über die Situation der Beschäftigten an Krankenhäusern, nennt Umsetzungshilfen und bietet Checklisten sowie praktische Tipps von Experten.

Diese sollen dabei helfen, Beschäftigtenbefragungen durchzuführen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und individuelle Vereinbarkeitsmaßnahmen zu entwickeln. Daneben sollen Praxisbeispiele veranschaulichen, wie eine familienorientierte Kultur aussehen kann.

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„Der Arbeitgebermarkt im Gesundheitswesen hat sich längst zum Arbeitnehmermarkt gewandelt“, heißt es im Vorwort der Broschüre. Ärzte und Pflegekräfte könnten sich heute ihren Arbeitsplatz aussuchen, während sich für Krankenhäuser die Suche nach Fachkräften zunehmend schwierig gestalte.

Die Zahl wechselbereiter Beschäftigte, die auf der Suche nach einem Arbeitsumfeld mit mehr Entwick­lungsmöglichkeiten sind, wachse. Auf deren Prioritätenliste stünden auch weniger hierarchische Struk­turen und flexible Angebote für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Befragungen ließen hingegen darauf schließen, dass hinsichtlich der Hierarchien und Führungsstruktu­ren an deutschen Kliniken noch Verbesserungspotenziale bestehen. Wichtig sei es, „die vielfältigen Lebensentwürfe der Menschen“ in den Blick zu nehmen und die Zukunft dementsprechend zu gestalten.

Die Publikation gliedert sich in fünf Kapitel, von denen sich das erste der Beschäftigtenbefragung widmet – sie ist ein Hilfsmittel, um den Bedarf der Beschäftigten zu erfassen und die Wirksamkeit von Maßnahmen zu überprüfen. Im zweiten Kapitel geht es um die Führungskultur im Krankenhaus und die Rolle der Klinik als attraktive Arbeitgeberin.

Auch Generationenkonflikte werden angesprochen. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit dem Thema des Zeitdrucks und der Möglichkeiten, Gestaltungsfreiräumen zu schaffen. Schließlich stellt Kapitel vier Dienstleistungen zur Entlastung für den Alltag vor. Im fünften Kapitel wird noch einmal explizit auf die Karriereförderung von Ärztinnen sowie die Väterförderung eingegangen. Der Leitfaden schließt mit einer Publikationsliste, Verlinkungen und Literaturhinweisen.

Das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ wurde 2007 vom Bundesfamilienministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag als zentrale Plattform für familienbewusste Unternehmen gegründet. Es unterstützt mit seinen Angeboten vor allem kleine und mittlere Betriebe bei der praktischen Umsetzung einer familienbewussten Personalarbeit. © kk/aerzteblatt.de

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