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Etwas weniger Schwangerschafts­abbrüche im dritten Quartal 2020

Donnerstag, 21. Januar 2021

/NataliAlba, stock.adobe.com

Wiesbaden – Die Zahl der registrierten Schwangerschaftsabbrüche ist im dritten Quartal des vergange­nen Jahres leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden zwischen Juli und September 2020 rund 24.000 Abbrüche gemeldet. Das sind 3,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bun­desamt in Wiesbaden heute mitteilte.

Zugleich betonten die Experten: „Diese Veränderungsrate liegt im Bereich der üblichen Schwankungen, sodass dieses Ergebnis nicht durch einen Sondereffekt im Zusammenhang mit der Coronapandemie beeinflusst sein muss.“

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Laut den Angaben waren 70 Prozent der Frauen, bei denen ein Abbruch durchgeführt wurde, zwischen 18 und 34 Jahren alt, 19 Prozent waren zwischen 35 und 39 Jahren, acht Prozent waren 40 Jahre und älter. Jünger als 18 Jahre waren drei Prozent. Rund 41 Prozent der Frauen hatten vor dem Schwanger­schaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht.

Von allen Schwangerschaftsabbrüchen wurden dem Bundesamt zufolge etwa 96 Prozent nach der soge­nannten Beratungsregelung vorgenommen. Eine medizinische Indikation oder ein Sexualdelikt war in den übrigen vier Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch. © dpa/aerzteblatt.de

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