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Neue Plattform führt Forschungsdaten zu COVID-19 zusammen

Donnerstag, 21. Januar 2021

/alphaspirit,stock.adobe.com

Aachen – Eine neue Forschungsdatenplattform soll Informationen zu SARS-CoV-2 Infektionen zusam­men­­führen und Ärzten und Wissenschaftlern wissenschaftliche Auswertungen ermöglichen. Forscher der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellen sie im Rahmen eines Projektes namens „COVID-19 Data Exchange Platform (CODEX)“.

„Für CODEX wird die erfolgreich aufgebaute dezentrale Forschungsdateninfrastruktur der MII um eine Plattform erweitert, die es Forschenden ermöglicht, komplexe COVID-19-Datensätze aus verschiedenen Quellen zentral auszuwerten: aus den Datenintegrationszentren der MII, aber auch aus kommunalen Kliniken, dem niedergelassenen Bereich und von Gesundheitsämtern“, sagte Roland Eils vom Zentrum für Digitale Gesundheit, Berlin Institute of Health (BIH) und Charité – Universitätsmedizin Berlin, der den Aufbau der zentralen CODEX-Plattform koordiniert. Die Plattform solle auch die Zusammenführung mit Daten ermöglichen, die direkt von Bürgern über Apps erhoben werde.

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In der MII haben seit 2018 bundesweit 29 Universitätskliniken Datenintegrationszentren errichtet, um Daten aus der Versorgung und der Forschung klinikübergreifend und datenschutzgerecht für die For­schung nutzbar zu machen. Mit Beginn der Pandemie haben die Zentren begonnen, auch COVID-19-spezifische Daten strukturiert für die Forschung bereitzustellen.

Ziel ist, einen COVID-19 -spezifischen Forschungsdatenbestand aller universitärstationären Fälle zu erstellen. Diese standortübergreifende Datengrundlage soll neuartige wissenschaftliche Auswertungen ermöglichen, zum Beispiel zum Einsatz und Erfolg von Therapien und Medikamenten oder zur Patienten­struktur an den Unikliniken.

„Die Datenplattform soll insgesamt zu einem besseren Verständnis der Erkrankung COVID-19 beitragen und als Grundlage für politische Entscheidungen dienen“, erläutert Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité.

Außerdem wolle man mit dieser Datenbasis die Entwicklung von neuen Diensten und Anwendungen für Gesundheitseinrichtungen und Bürger voranbrin­gen und die Möglichkeit bieten, evidenzbasierte Ent­scheidungsunterstützungssysteme für Ärzte zu ent­wickeln. © hil/aerzteblatt.de

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