szmtag Malta setzt sich für einheitliches Impfzertifikat in der EU ein
NewsAuslandMalta setzt sich für einheitliches Impfzertifikat in der EU ein
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Malta setzt sich für einheitliches Impfzertifikat in der EU ein

Donnerstag, 21. Januar 2021

Robert Abela, Premierminister von Malta. /picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Johanna Geron

Brüssel – Im Vorfeld des Coronagipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren EU-Kollegen macht sich Maltas Regierungschef Robert Abela für einen einheitlichen EU-Impfpass stark. „Die Zeit ist reif für die EU, ein interoperables Impfzertifikat zu entwickeln“, heißt es in einem Brief des Sozialde­mo­kraten an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Vor allem mit Blick auf grenzüberschreitendes Reisen seien derlei Ausweise ein wichtiges Instrument. Zuerst hatte das Magazin Politico über das Schreiben von vorgestern berichtet.

Anzeige

Die EU-Staats- und Regierungschefs suchen heute (ab 18 Uhr) bei einem Videogipfel erneut nach einer gemeinsamen Linie in der Coronakrise. Dabei soll es auch um einen einheitlichen Impfpass und damit verbundene Vorteile etwa beim Reisen gehen. Dafür hatten sich zuletzt Urlaubsländer wie Griechenland und Spanien ausgesprochen.

Abela betont in seinem Schreiben, er sehe insbesondere mit Blick aufs Reisen Vorteile in einem EU-weit abgestimmten Ansatz. Ein Impfzertifikat solle den Personenverkehr innerhalb der EU erleichtern. Zudem könne es eine Schlüsselrolle dabei haben, die wirtschaftliche Erholung zu fördern. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #639220
germinabunt
am Montag, 1. Februar 2021, 11:52

Nachtrag

Ganz abgesehen von den Mensch, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen könnten oder sollten (wer weiss schon was über Wechselwirkungen mit bereits laufenden Immun-modulatorischen Therapien?), die dürfen dann auch nicht mehr reisen? (echt traurig)...
Avatar #639220
germinabunt
am Montag, 1. Februar 2021, 11:47

Nachtrag

Ganz abgesehen von den Menschen, die sich aus trifftigen Gründen nicht impfen lassen können (wer weiß schon was über Wechselwirkungen bei einer anderen laufenen immun-modulatorischen Therpie?)...die "dürfen" dann also auch nicht mehr entsprechend verreisen (echt traurig).
Avatar #639220
germinabunt
am Montag, 1. Februar 2021, 09:11

Genau

Und wer sich nicht impfen lässt, "darf" in die Länder nicht einreisen. Wenn das "viele" sind, werden sich die Regionen mit diesen Ansprüchen (die ja auf Urlauber selber angewiesen sind) nicht "durchsetzen" und auch nicht "erholen".
Avatar #753395
Peter Wolf
am Sonntag, 31. Januar 2021, 13:06

Gibt es längst und macht Sinn

Für bestimmte Krankheiten wie Gelbfieber gibt es in vielen afrikanischen und südamerikanischen Ländern längst eine Impfpflicht.
Und die Impfung weist man bei Einreise mittels seines uralten Impfpasses nach, der international, ergo auch in der EU anerkannt ist.
Die Impfpflicht für bestimmte Krankheiten bleibt eine Entscheidung der Einreiseländer selbst.
Avatar #800380
Asanga
am Donnerstag, 21. Januar 2021, 18:41

Impfpflicht durch die Hintertür

Es läuft also doch auf eine Impfpflicht hinaus. Kürzlich hat man das noch als Verschwörungstheorie abgetan. Die Bedenken der Corona- Maßnahmengegner werden nach und nach Realität.
LNS
LNS LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER