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Corona: Pfizer liefert weniger Impfampullen aus

Freitag, 22. Januar 2021

/picture alliance, PHOTOPQR, VOIX DU NORD, MAXPPP, PHILIPPE PAUCHET

Paris – Der US-Pharmakonzern Pfizer liefert weniger Ampullen seines Coronaimpfstoffs an die Besteller­länder aus. Der Konzern begründete dies gestern auf Nachfrage mit einer Stellungnahme der EU-Arznei­mittelagentur (EMA), wonach aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten.

Bisher ging Pfizer von fünf Dosen pro Flakon aus – und berechnete entsprechend die Zahl der zu liefern­den Ampullen. Der Impfstoff wurde gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Biontech entwickelt.

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„Wir halten unsere Lieferverpflichtungen gegenüber den Staaten ein“, betonte Pfizer. Die Bestellungen hätten „immer auf einer Gesamtzahl von Dosen beruht und nicht von Ampullen“.

Die EMA hatte es den EU-Staaten am 8. Januar erlaubt, sechs Dosen aus jedem Fläschchen zu ziehen. Allerdings sind dafür spezielle Spritzen nötig, über die nicht alle Länder in ausreichender Zahl verfügen.

Pfizer hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, seine Lieferungen für drei bis vier Wochen verringern zu müssen. Als Grund nannte der US-Konzern Umbaumaßnahmen in einem Werk im belgischen Puurs, durch die die Produktionsmengen erhöht werden sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich gestern dennoch zuversichtlich, die deutschen Impfziele einhalten zu können.

Nach Angaben der EU-Kommission soll der Lieferengpass nur kurz anhalten. Diese Woche werde weniger geliefert, nächste Woche aber bereits wieder 100 Prozent der zugesagten Menge, sagte ein Kommissi­ons­sprecher gestern. Der Lieferrückstand aus dieser Woche werde dann schnell ausgeglichen. So hätten es die Hersteller mitgeteilt. © afp/dpa/aerzteblatt.de

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