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Ausland

ECDC: EU-Staaten sollen Vorgehen gegen Coronavirusmutanten verstärken

Freitag, 22. Januar 2021

/picture alliance, Marijan Murat

Stockholm – Die EU-Seuchenbekämpfungsbehörde ECDC hat die europäischen Staaten aufgefordert, ihr Vorgehen gegen Mutanten des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verstärken und Impfungen zu beschleunigen.

„Die wichtigste Botschaft ist, sich in den kommenden Wochen auf eine rasche Verschärfung der Bekämp­fungs­maßnahmen vorzubereiten, um die Kapazitäten im Gesundheitswesen zu sichern und die Impfkam­pagnen zu beschleu­nigen“, appellierte die ECDC gestern an alle Staaten der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums.

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Die nationalen und regionalen Behörden müssten sich darauf vorbereiten, noch strengere Maßnahmen durchzusetzen und „mit der Bevölkerung zu kommunizieren und sie zur Einhaltung zu bewegen“, erklärte die ECDC.

Die Mitgliedsstaaten müssten Änderungen der Übertragungsraten oder des Schweregrads von Erkran­kun­gen überwachen, um die Verbreitung und die Auswirkungen der Varianten zu identifizieren und zu bewerten.

Dazu müssten die Labore verstärkt auf die Mutationen testen, forderte die Seuchenbekämpfungsbe­hör­de. Zudem sollten die Länder die Anzahl der Impfzentren und des Personals erhöhen, um die COVID-19-Impfungen zu beschleunigen.

Mitte Dezember hatte Großbritannien erstmals über eine Mutation berichtet, die laut Weltgesundheits­organisation WHO eine „höhere Übertragbarkeit“ aufweist. Kurz darauf wurde auch eine neue Variante aus Südafrika bekannt.

Auch bei ihr hält die WHO eine schnellere Verbreitung für möglich. Beide Mutationen sind inzwischen auch in Deutschland und vielen weiteren Staaten aufgetreten. © afp/aerzteblatt.de

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