szmtag Corona: Erste Hausärzte impfen in Mecklen­burg-Vorpommern
NewsÄrzteschaftCorona: Erste Hausärzte impfen in Mecklen­burg-Vorpommern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Corona: Erste Hausärzte impfen in Mecklen­burg-Vorpommern

Freitag, 22. Januar 2021

/picture alliance, Fleig, Eibner-Pressefoto

Schwerin/Wismar – In Mecklenburg-Vorpommern führen erste Hausarztpraxen Coronaimpfungen durch. Zunächst acht Hausärzte in einer ersten Testphase in Zusammenarbeit mit Impfzentren dabei, wie ein Sprecher des Landkreises Nordwestmecklenburg heute sagte.

Die Mediziner hätten zuvor in mobilen Impfteams mitgewirkt und seien im Umgang mit dem Impfstoff geschult. Einem Bericht der Welt zufolge hatte es gestern in einer Hausarztpraxis in Neuburg bei Wismar erste Coronaimpfungen für Senioren gegeben.

Anzeige

Nach Angaben des Schweriner Ge­sund­heits­mi­nis­teriums liegt die Organisation der Impfungen in der Zu­ständigkeit der Landkreise. Hausärzte könnten dabei gewissermaßen als „Außenstellen der Impfzentren“ fungieren, sagte ein Sprecher. Die Zuteilung der Patienten erfolge aber über die zentrale Terminvergabe durch die beauftragten Callcenter.

In Mecklenburg-Vorpommern hat mit 2,9 Prozent die bundesweit höchste Impfquote. Seit dem Impfstart Ende Dezember wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts rund 47.200 Menschen im Land ge­impft.

Zunächst war vorrangig in Pflegeheimen geimpft worden. Inzwischen erhalten zu Hause lebende Senio­ren über 80 Jahre eine schriftliche Einladung und können telefonisch Termine vereinbaren. Das System scheint nach ersten Anlaufschwierigkeiten zu funktionieren.

Beim Deutschen Hausärzteverband trifft die rasche Einbindung niedergelassener Ärzte in die Impfkam­pagne auf Zustimmung. „Wir müssen flexibel sein. Wo es möglich ist, Menschen nicht über weite Stre­cken bis zum Impfzentrum zu transportieren, sollte man auch Wege finden, Impfungen in den Praxen durchzuführen“, sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes, Ulrich Weigeldt, der Welt.

Vor allem wegen der notwendigen Tiefkühlung des verwendeten Impfstoffs der Hersteller Biontech/Pfi­zer war die Impfung bislang auf Impfzentren und mobile Teams aus diesen Zentren beschränkt. Inzwi­schen stehe aber fest, „dass der Impfstoff auch ohne extreme Kühlung für ein paar Stunden haltbar ist und daher auch in Praxen verimpft werden kann“, erklärte Weigeldt. © afp/dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #764973
Mihano
am Montag, 25. Januar 2021, 16:13

Haltbarkeit Im Kühlschrank - Stunden oder Tage?

In einem Artikel von Anfang Dezember letzten Jahres wurde von Biontech berichtet, dass der Impfstoff 30 Tage in den Lieferboxen und bis zu 5 Tage im Kühlschrank haltbar wäre. Was stimmt denn nun?
Eine längere Haltbarkeit bei Kühlschranktemperaturen würde die sinnvolle Impfung in der „normalen“ Hausarztpraxis deutlich erleichtern. Oder gibt nur keiner zu, dass die ganze „Impfzentrumlogostik“ eine Fehlplanung war?
LNS
LNS LNS LNS
Anzeige

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER