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Politik

25-Millionen-Kam­pagne soll für Coronaimpfung werben

Freitag, 22. Januar 2021

/picture alliance, Soeren Stache

Berlin – Mit einer Kampagne werben Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG), Robert-Koch-Institut (RKI) und Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2.

Insgesamt 25 Millionen Euro sind für die von der Berliner Agentur Scholz & Friends konzipierte Kam­pagne „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ vorgesehen, wie eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage mitteil­te. Mehr als zwölf Millionen Euro der Kosten entfielen auf Plakate.

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Die Kampagne sei zweigeteilt, sagte die Sprecherin. „Die erste Phase nimmt die Menschen in den Blick, die am meisten gefährdet sind und zuerst geimpft werden.“ Diese Menschen wollen man mit zielge­richt­eten In­formationen erreichen.

Zugleich werbe die Kampagne in der Gesamtbevölkerung für Solidarität mit beson­ders Schutzbedürfti­gen.“ Die zweite Phase starte, „wenn Impfstoff für die gesamte Bevölkerung vorhanden ist“.

Zunächst würden Anzeigen auf digitalen Werbeflächen geschaltet. Auf „corona-schutzimpfung.de“ infor­miert das Ministerium. Daneben liefen TV- und Hörfunkspots. Es sollten Anzeigen in regionalen Tageszei­tungen und in medizinischen Fachzeitungen folgen.

Insgesamt standen dem Ge­sund­heits­mi­nis­terium nach eigenen Angaben im Haushaltsjahr 2020 für Informa­tionen zum Coronavirus zusätzlich etwa 90 Millionen Euro zur Verfügung. © dpa/aerzteblatt.de

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2haeschen
am Montag, 25. Januar 2021, 15:06

25 Millionen für Impfstoffwerbung?

Für einen dringend notwenigen Erweiterungsbau unserer Schule war die letzten Jahre kein Geld da. Es ist davon auszugehen, dass es auch weiterhin so bleibt.

Ist es derzeit notwendig, Werbung zu machen für ein Produkt, was gar nicht in (augenscheinlich) gewünschter Menge verfügbar ist? Und wonach sich lt. Darstellung in den Medien die Menschen förmlich reißen?
Denkt auch mal jemand in der Politik darüber nach, was wir machen, wenn wir Corona überleben?
LNS
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