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Ärzteschaft

Fachärzte wollen Verlängerung der Coronahilfen für Praxen

Freitag, 22. Januar 2021

/Bumann, stockadobecom

Berlin – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) hat die Verlängerung des Corona-Schutzschirms gefordert – und zwar nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Arztpraxen. Laut SpiFa sind die Ende des vergangenen Jahres ausgelaufenen Coronahilfen für Vertragsärzte noch immer nicht vom Gesetzgeber verlängert worden.

Dem Verband zufolge ist die Verlängerung des Rettungsschirms aber gerade für den ambulanten Bereich ein wichtiges und notwendiges Signal für all diejenigen, die jeden Tag dafür sorgen, dass Patienten so lange wie möglich nicht ins Krankenhaus kommen und so den stationären Bereich leistungsfähig halten.

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„Die bereits bekannten Abrechnungskennzahlen aus den einzelnen Kassenärztlichen Vereinigungen für das Jahr 2020 belegen, dass der bisher nur bis Ende 2020 angelegte Schutzschirm in Teilbereichen ganz erhebliche Stützungsfunktion entfaltet und so die Funktionsfähigkeit des ambulanten Bereiches ge­si­chert hat“, sagte SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars Lindemann.

Warum dies nun vor dem Hintergrund der sich weiter abzeichnenden angespannten Lage auslaufen soll, erscheine fast willkürlich. Auch wenn es Bereiche gebe, in denen bisher keine Stützungsmaßnahmen notwendig waren, müssten gerade die deutlich durch den Rückgang der Patientenzahlen betroffenen Arztpraxen stabilisiert werden.

„Der SpiFa fordert darüber hinaus, dass der Gesetzgeber die gesetzlichen Bereinigungsvorschriften rechtzeitig anpasst“, erklärte Lindemann.

Er verwies darauf, dass durch die verringerte Patientenzahl im vergangenen Jahr und dem damit einher­gehenden Rückgang der statistisch erfassten Krankheitslast der Patienten die Vertragsärzte in den Fol­gejahren bei der notwendigen Fortentwicklung der Morbiditäts­orientierten Gesamtvergütung effektive Honorarumsatzrückgänge hinnehmen müssten.

„Diese entstehen allerdings nur durch statistische Effekte, sind aber allein auf die pandemische Situation zurückzuführen und haben nichts mit einer tatsächlich veränderten Morbidität zu tun“, so Lindemann. © hil/sb/aerzteblatt.de

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