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Ausland

WHO: Vorvertrag über Coronaimpfdosen von Biontech/Pfizer

Dienstag, 26. Januar 2021

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Morry Gash

Genf – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist nach langem Ringen nun zuversichtlich, dass im Feb­ruar mit der Verteilung von Impfstoffen auch an die ärmeren Länder begonnen werden kann.

Die Impfinitiative Covax habe einen Vorvertrag über bis zu 40 Millionen Dosen des Impfstoffs von Bion­tech/Pfizer abgeschlossen, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus Ende vergangener Woche in Genf. Der Impfstoff werde zu einem gemeinnützigen Preis zur Verfügung gestellt, fügte Pfizer-Chef Albert Bourla hinzu.

Außerdem erwartet die WHO, das vom Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens Astrazeneca bis zu 100 Millionen Dosen überwiegend im ersten Quartal von der internationalen Impfinitiative an weniger wohlhabende Länder verteilt werden können.

Insgesamt setzt die Impfinitiative Covax darauf, dass bis Ende des Jahres 1,8 Milliarden Dosen für ihre Ziel­gruppe verfügbar seien. Damit würden vom Impfprogramm 27 Prozent der Bevölkerung in den Entwick­lungs­ländern erfasst, sagte Seth Berkley von der Impfallianz Gavi.

Pfizer-Chef Bourla erklärte, dass das Unternehmen dieses Jahr in der Lage sein sollte, zwei Milliarden Do­sen herzustellen, deutlich mehr als noch vergangenes Jahr erwartet. Die WHO hatte zuletzt mehrfach mit eindringlichen Appellen eine internationale Impfstoffgerechtigkeit angemahnt. © dpa/aerzteblatt.de

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