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Ausland

Südafrikanische Coronavariante in Neuseeland nachgewiesen

Dienstag, 26. Januar 2021

Neuseelands Ge­sund­heits­mi­nis­ter Chris Hipkins/ picture alliance, Nick Perry

Wellington – Die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 ist nun auch in Neuseeland nachgewiesen worden. Die Virusvariante, die als besonders ansteckend gilt, wurde bei einer 56-jährigen Frau festgestellt, die Ende Dezember von einer Europareise zurückgekehrt war, wie Ge­sund­heits­mi­nis­ter Chris Hipkins heute mitteilte.

Sie habe sich höchstwahrscheinlich während ihrer Isolation in einem Quarantänehotel bei einem ande­ren Reiserückkehrer angesteckt. Die Frau war am 30. Dezember von einer viermonatigen Europareise nach Neuseeland zurückgekehrt. Nach ihrer Einreise musste sie zwei Wochen lang in einem Quarantä­nehotel bleiben, das sie nach zwei negativen Coronatests am 13. Januar verlassen durfte.

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Nach ihrer Quarantäne war die Frau zusammen mit ihrem Mann durch die Region Northland nördlich von Auckland gereist. Weil sie Krankheitssymptome bekam, ließ sie sich erneut testen. Vorgestern erhielt sie ihr positives Testergebnis. Ihr Mann und eine weitere Kontaktperson wurden negativ getestet.

Der Fall sorgt auch in Australien für „große Besorgnis“, wie Ge­sund­heits­mi­nis­ter Greg Hunt sagte. Die australische Regierung kündigte daher an, die quarantänefreie Einreise für Touristen aus Neuseeland für mindestens 72 Stunden auszusetzen.

Australier, die nach Neuseeland reisen wollen, sollen ihre Reisepläne überdenken, weil sie nun wieder mit einer 14-tägigen Quarantäne nach ihrer Rückkehr rechnen müssen.

Zuletzt war in Neuseeland Mitte November eine Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland nachgewie­sen worden. Neuseeland gilt weltweit als eines der Vorbilder im Kampf gegen die Coronapandemie.

Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Land mit fünf Millionen Einwohnern weniger als 2.000 Infektionen nachgewiesen, 25 Menschen starben im Zusammenhang mit COVID-19. © dpa/aerzteblatt.de

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