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Coronakrise: Hilfswerk warnt vor humanitärer Katastrophe für Kinder

Freitag, 29. Januar 2021

/picture alliance, Vijay Pandey

Berlin – Die Coronapandemie gefährdet den Fortschritt der vergangenen Jahre und Jahrzehnte für die weltweit am meisten gefährdeten Kinder. „Im Jemen, der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien, Afghanistan, Sudan, Syrien, Pakistan und Nigeria spielen sich einige der schlimmsten humanitären Krisen der Welt ab“, warnt das Hilfswerk Save the Children.

60 Millionen Kinder, die in diesem Jahr Hilfe zum Überleben brauchen – das entspreche der Hälfte aller bedürftigen Kinder weltweit – lebten in diesen acht Ländern.

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Durch die Pandemie brachen laut dem Hilfswerk ohnehin schwache Gesundheitssysteme zusammen, Kinder erlebten die Erkrankung ihrer Angehörigen oder wachsende Armut durch den Verlust von Fami­li­en­einkommen. Die Bildung von mehr als 300 Millionen Schülern sei von der Pandemie beeinträchtigt.

Save the Children ruft deshalb zu einer unverzüglichen globalen Kraftanstrengung auf, um die Rück­schläge des vergangenen Jahres abzufedern und langfristige Auswirkungen für eine ganze Generation zu verhindern.

„Ob das Jahr 2021 für Kinder besser oder schlechter wird als 2020 hängt von uns allen ab. Die Welt­ge­meinschaft muss allen Kindern eine Chance auf Gesundheit, Bildung und Schutz geben. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass Kinder Tag für Tag hungern, zur Arbeit gezwungen werden oder dass ihnen das Recht auf Bildung verwehrt wird“, sagte Susanna Krüger, Vorstandsvorsitzende von Save the Children.

In ihrem Plan für humanitäre Hilfe im Jahr 2021 hat sich Save the Children das Ziel gesetzt, 15,7 Millio­nen Menschen, darunter 9,4 Millionen Kinder, in 37 Ländern zu erreichen. Die Kinderrechts­organisation benötigt dafür nach eigenen Angaben insgesamt 769 Millionen Dollar. © hil/aerzteblatt.de

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