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Johnson & Johnson trotzt Coronapandemie

Mittwoch, 27. Januar 2021

/MichaelVi, stock.adobe.com

New Brunswick – Der Pharmakonzern Johnson & Johnson hat sich in der Coronapandemie dank guter Geschäfte mit Arzneimitteln besser geschlagen als erwartet. 2020 kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht auf knapp 82,6 Milliarden US-Dollar (rund 68 Milliarden Euro), wie der Pharma- und Medi­zintech­nikkonzern heute in New Brunswick mitteilte.

Der um Sonderfaktoren bereinigte Gewinn sank zwar um rund acht Prozent auf 21,4 Milliarden Dollar, Analysten hatten aber weniger auf dem Zettel. Für 2021 peilt das Management deutliche Zuwächse beim Umsatz auf 90,5 bis 91,7 Milliarden Dollar an.

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Der Konzern dürfte auch mit einem Schub durch seinen Coronaimpfstoff rechnen. Ergebnisse der zulas­sungsrelevanten Studie der Phase III würden „bald“ erwartet, sagte Konzernchef Alex Gorsky laut Mit­teilung.

Im Schlussquartal 2020 hatten die Amerikaner erneut von guten Geschäften in der Pharmasparte profi­tiert, die Erlöse zogen dort um rund 8 Prozent an. Wachstumstreiber blieben die Krebsmedikamente Dar­zalex und Imbruvica.

Auch im Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten stiegen die Umsätze. Die Erholung in der Medizintech­nik schritt weiter voran, indes blieb der Bereich leicht unter Vorjahr.

Das Management hatte wegen der Coronapandemie im April seine Ziele eingedampft, war dann aber von Quartal zu Quartal optimistischer geworden – auch weil es in der Medizintechnik wieder besser lief. Der Bereich hatte zunächst gelitten, da zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr in vielen Krankenhäu­sern weltweit planbare Operationen und andere Behandlungen verschoben worden waren.

Der Konzern bietet unter anderem Operationsgeräte, Implantate und Prothesen sowie Kontaktlinsen und Augenlaser an. © dpa/aerzteblatt.de

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